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Hediger mit hohen Ambitionen FCZ will nach oben: Erst Hitz bezwingen, dann die Top 6 angreifen

Der FC Zürich will am Sonntag gegen die angeschlagenen Basler endlich wieder einen Heimsieg einfahren.

Der FC Zürich will nach diversen Änderungen auf Funktionärsebene auch auf dem Platz wieder für positive Schlagzeilen sorgen. Am Sonntag treffen die Zürcher im Letzigrund ausgerechnet auf den angeschlagenen Rivalen aus Basel.

Bei den «Bebbi» stellt sich nach dem bescheidenen Auftritt in Salzburg am Donnerstag einmal mehr die Trainerfrage. Sportchef Daniel Stucki stellte im Nachgang der Partie klar: «Wir müssen uns alle hinterfragen.» Ausserdem habe man schon mehrere solche unerklärlichen Auftritte an den Tag gelegt. Dass die Basler auf so eine Pleite reagieren können, haben sie in dieser Saison aber schon bewiesen.

FCZ als Basler Aufbaugegner?

Nach dem 1:5 in Lausanne, dem letzten von Stucki angesprochenen Aussetzer, feierte man 3 Tage später einen souveränen 2:0-Sieg – und zwar ausgerechnet gegen den FCZ. Auch dieses Mal wartet 3 Tage nach dem laut Stucki desaströsen Auftritt der Klassiker gegen die Zürcher.

Dass die angeschlagenen Basler gefährlich sind, weiss denn auch FCZ-Trainer Dennis Hediger: «Vielleicht sind sie so noch hungriger.» Allerdings sei dies nicht entscheidend. «Für uns ist einfach wichtig, unsere PS auf den Platz bringen. Dann werden sie so oder so Probleme haben», führt der 39-Jährige aus.

Klare Ziele in Zürich

Auch bei der Zielsetzung gibt es beim FCZ keine 2 Meinungen. «Unser grosses Ziel ist, über den Strich zu kommen», erklärt Hediger. Man habe hohe Ambitionen, alles andere wäre schliesslich komisch. Nun habe man in den nächsten 3 Spielen eine grosse Chance, die Teams über dem Strich einzuholen oder gar zu überholen. Die Gegner in den nächsten 3 Partien: Basel, YB und wieder Basel.

Aktuell liegt der Meister von 2022 auf Rang 8. Der Rückstand auf das sechstplatzierte YB beträgt 13 Runden vor der Teilung der Liga 4 Punkte. Der FCB auf Rang 4 liegt 8 Zähler vor den Zürchern.

Der FCZ wartet seit 2024 auf ein Tor gegen den FCB

Angesprochen auf allfällige Transfers, die unter dem neuen Technischen Direktor Alessandro Mangiarratti noch folgen könnten, meint Hediger: «Wir haben viele gute Spieler in unseren Reihen. Nichtsdestotrotz würde uns etwas Erfahrung noch gut tun.»

À propos Erfahrung: Von den Spielern, die beim letzten Heimsieg gegen den Rivalen vom Rheinknie zum Einsatz kamen, steht heute einzig Yanick Brecher noch im Kader. Dieser datiert nämlich aus der Meistersaison und ist beinahe 4 Jahre her.

Im vergangenen Jahr gewann der FCB alle 3 Direktduelle, ohne den Zürchern auch nur einen Treffer zuzugestehen. So wartet der FCZ seit über 300 Minuten auf einen Torerfolg im Klassiker. Nun bietet sich allerdings die grosse Chance, die Negativ-Serie zu beenden. Denn die FCB-Defensive präsentierte sich in den ersten beiden Partien im neuen Jahr äusserst anfällig.

Super League

SRF zwei, «Super League – Highlights», 18.1.2026, 19:00 Uhr ; 

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