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Start Rückrunde Super League Aufsteiger als Meisterkandidat und Zürcher Klubs unter Zugzwang

Am Wochenende startet die Super League in die Rückrunde. Alles Wissenswerte vor dem zweiten Meisterschaftsteil.

Fussballspieler in roten Trikots feiern Tor, zwei gegnerische Spieler in Schwarz im Hintergrund.
Legende: Bild mit Symbolcharakter Während die Thuner nicht mehr aus dem Jubeln rauskommen, schleichen die Winterthurer bedient von dannen. Keystone/THOMAS HODEL

Wie und wann wird gespielt?

Am Wochenende geht es mit der Rückrunde los. Nachdem am Mittwoch 2 Nachtragsspiele absolviert wurden (Lausanne siegte bei Servette, Winterthur verlor in Sion) haben nun alle Teams 19 Partien bestritten und noch mindestens 19 vor sich. Zum dritten Mal seit der Reform wird die Liga nach 33 Runden zweigeteilt: in Championship Group und Relegation Group. Die Zäsur folgt am 12. April.

In den letzten 5 Runden spielen die Teams der 2 Gruppen je einmal gegeneinander. Der letzte Spieltag findet am 16. und 17. Mai statt. In der Championship Group geht es um den Meistertitel und den Europacup, in der Relegation Group um den Abstieg. Der Tabellenletzte steigt direkt ab, der Zweitletzte kommt in die Barrage. Die Barrage-Partien um den letzten Platz für die kommende Super-League-Saison sind am 20. und 23. Mai vorgesehen.

Wie viele Teams kommen in den Europacup?

Die Schweiz zahlt den Preis für den Absturz im relevanten Uefa-Ranking, das die verschiedenen europäischen Ligen untereinander vergleicht. Anders als in den letzten zwei Jahren darf die Super League in der kommenden Saison nur noch 4 statt 5 Europacup-Teilnehmer stellen. Der Meister, seine ersten beiden Verfolger und der Cupsieger haben einen Platz in der Europacup-Qualifikation auf sicher.

Wer mischt im Meisterrennen mit?

Als erster Aufsteiger geht der FC Thun als Wintermeister in eine Rückrunde. Die Berner Oberländer haben 3 Punkte Vorsprung auf den FC St. Gallen, 8 auf den Meister Basel und schon 11 auf den Kantonsrivalen Young Boys.

Für die Wettbüros ist Thun der Meisterkandidat Nummer 1, auch weil die Statistik klar für das Team von Mauro Lustrinelli spricht. Nur einmal in den letzten 12 Saisons wurde der Wintermeister am Ende nicht auch richtiger Champion, nämlich im letzten Jahr, als Basel Lugano noch überholte.

Wie sieht es im Tabellenkeller aus?

Schlusslicht Winterthur liegt schon 7 Punkte hinter Kantonsrivale GC, der aktuell den Barrageplatz innehat. «Winti» braucht also eine Serie, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten, tauchte im ersten Spiel 2026 aber mit 0:2 in Sion. Die Grasshoppers ihrerseits befinden sich 3 Punkte hinter Servette und dem ersten «Nichtabstiegs-Platz».

Was ist in der Winterpause passiert?

Die kurze Winterpause, die für die Spieler im besten Fall einen zweiwöchigen Trainingsstopp bedeutete, hat die Kräfteverhältnisse auf dem Papier nicht durcheinandergewirbelt. Der eine oder andere Leistungsträger fällt neu verletzt aus, wie etwa der Basler Metinho, der Lausanner Topskorer Theo Bair, der Young Boy Jaouen Hadjam oder die Thuner Christopher Ibayi und Nils Reichmuth.

Einen entscheidenden Transfer gab es bisher aber nicht, am ehesten dürfte der FC Zürich den Abgang von Steven Zuber zu spüren bekommen.

Was läuft sonst noch?

Für Basel und die Young Boys geht es im Januar Schlag auf Schlag. Sie bestreiten an den letzten 2 Donnerstagen des Monats ihre abschliessenden 2 Ligaspiele in der Europa League und wollen Lausanne-Sport in die Europacup-K.o.-Phase folgen. Die Waadtländer bestreiten am 19. und 26. Februar in der Conference League ihre beiden Sechzehntelfinalspiele.

National stehen am 3. und 4. Februar die Viertelfinals im Cup an, die Halbfinals finden am Wochenende vom 18. und 19. April statt. Der Final steigt am 24. Mai.

SRF zwei, sportflash, 14.01.2026, 23:35 Uhr ; 

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