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Super League: 34. Runde 2:1 bei kriselndem GC: Mit Spadanuda kommt beim FCL die Wende

  • Der FC Luzern siegt bei den Grasshoppers am 34. Spieltag der Super League trotz Rückstand mit 2:1.
  • Zwei aussagekräftige Banner der GC-Kurve, die für 30 Minuten praktisch leer bleibt, sorgen für Aufsehen.
  • Im Parallelspiel unterliegt der FC Zürich in Lausanne deutlich. Ob Thun bereits Meister wird, erfahren Sie live auf SRF zwei oder hier im Livestream.

Im 1. Spiel nach der Tabellenteilung schlug der FC Luzern die Grasshoppers in der Relegation Group mit 2:1 – ein überschaubares Resultat, wenn man die bisherigen 3 Duelle betrachtet. Diese hatte der FCL ebenfalls für sich entschieden, im Durchschnitt fielen dabei jedoch 6 (!) Tore.

Nach den ersten 45 Minuten hatte es aus Luzerner Sicht noch 0:1 gestanden. Trainer Mario Frick reagierte auf einen ziemlich lustlosen Auftritt mit einem Doppelwechsel und brachte Kevin Spadanuda sowie Oscar Kabwit – und bewies damit ein «goldenes Händchen».

1:1 statt 2:0 für GC

Etwas mehr als 10 Minuten waren im 2. Abschnitt gespielt, da schlug Spadanuda ein 1. Mal zu. Die zu passiven Zürcher liessen FCL-Captain Pius Dorn gewähren, dessen Flanke nickte Spadanuda aus kurzer Distanz zum 1:1 ins Netz. Goalie Justin Hammel war zwar noch dran, konnte aber nichts mehr ausrichten.

Das Kopfballduell mit Spadanuda hatte Samuel Marques verloren. Der junge GC-Aussenverteidiger verpasste nur eine Minute zuvor mit einem Schuss von der Strafraumgrenze das 2:0. Es war eine von gleich mehreren Chancen des Heimteams innert kurzer Zeit.

Spadanuda dreht Partie

Mit dem Ausgleich schöpften die Luzerner neue Hoffnung. Hammel stand einem 2:1 der Gäste vorerst noch im Weg – in der 73. Minute lenkte er einen Kabwit-Abschluss an den Pfosten. 9 Minuten später folgte der Siegtreffer des Frick-Teams aber doch: Tyron Owusu bediente Kabwit im Strafraum, der Kongolese legte zurück, wo Spadanuda goldrichtig stand und locker den 2. Treffer markierte.

Die Grasshoppers, die in dieser Situation erneut zu nachlässig agierten, vermochten darauf nicht mehr zu reagieren. Im Gegenteil: Dank Hammel gelang Spadanuda kein lupenreiner Hattrick und kurz vor Schluss scheiterte Sinan Karweina am Querbalken.

Für GC resultierte damit – inklusive Schweizer Cup – die 7. Niederlage in den letzten 8 Spielen. So weit hätte es nicht kommen müssen: Imourane Hassane hatte die Hausherren mit seinem 1. Tor im 46. Spiel mit 1:0 in Front gebracht (37.). Es war eine verdiente Pausenführung, die dank Alleinunterhalter Jonathan Asp Jensen auch höher hätte ausfallen können.

Klares Signal der GC-Kurve

«Fussball, Sonne, Samstagabend – was will man mehr?», könnte man sich als Fussballfan denken. Doch dort, wo normalerweise die hartgesottenen GC-Anhänger im Letzigrund für Stimmung sorgen, waren die Ränge vorerst leer geblieben. 2 deutliche Botschaften – «mir hend jetzt au eifach mal kei Lust» und «F*** off LA FC!» – waren auf Transparenten zu lesen.

Fussballspieler im Kreis auf dem Spielfeld, leere Tribüne mit Transparenten im Hintergrund.
Legende: Klare Botschaften der weitgehend leeren GC-Kurve «Mir hend jetzt au eifach mal kei Lust» und «F** off LA FC!» ist auf Transparenten zu lesen. Keystone/Claudio Thoma

Die Stimmung war bei den Fans des Rekordmeisters nach der Cup-Blamage im Halbfinal gegen Stade-Lausanne-Ouchy (0:2) noch immer im Keller – angesichts der letzten Auftritte und Ergebnisse keine Überraschung. Nach rund einer halben Stunde strömte ein Bruchteil der GC-Kurve auf die Tribüne und erlebte eine weitere Enttäuschung.

So geht's weiter

In der Relegation Group messen sich die Grasshoppers als nächstes am Sonntag, 3. Mai, mit Servette – erneut im Letzigrund. Die Luzerner treffen bereits am Samstag auswärts auf Lausanne-Sport.

Super League

SRF zwei, sportlive, 25.04.2026, 20:10 Uhr ; 

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