«Was soll ich sagen, es ist unglaublich», sagte Matchwinner Eugenio Suarez, der für den entscheidenden Punkt im 9. Inning gesorgt hatte: «Niemand hat an Venezuela geglaubt, aber jetzt gewinnen wir heute die Meisterschaft. Das ist ein Fest für das ganze Land Venezuela.» Zuvor hatten sich die Südamerikaner in Miami vor 36'190 Zuschauern im Final der World Baseball Classic – der inoffiziellen WM – mit 3:2 gegen die USA durchgesetzt.
Trump stichelt vor dem Endspiel
Das Endspiel war dabei von politischen Spannungen begleitet worden. Diese hatte US-Präsident Donald Trump, dessen Regierung den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro im Januar bei einer Militäroperation festgenommen hatte, am Montag mit einem Social-Media-Beitrag noch angeheizt. Trump hatte darin Venezuela zum Einzug in den Final gratuliert und gleichzeitig angedeutet, das Land könne der «51. Bundesstaat» der USA werden.
Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez, die den gestürzten Maduro abgelöst hat, rief nach dem Erfolg den Mittwoch zum «nationalen Tag der Freude» aus.