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Carol Forster «Vertraut euren Buchhändlerinnen!»

Legende: Video Lieblingsbücher und Federer-Momente: Literaturclub im Dezember abspielen. Laufzeit 15:16 Minuten.
Aus Literaturclub vom 18.12.2018.

Die Appenzeller Buchhändlerin Carol Forster war zu Gast im Literaturclub. Uns hat sie verraten, was sie sich von Leserinnen und Lesern wünscht.

Carol Forster

Carol Forster

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Die Buchhändlerin Carol Forster führt seit 26 Jahren die einzige Buchhandlung im Kanton Appenzell. Innerrhoden. Alle zwei Jahre zu Pfingsten veranstaltet sie dort das Literatur-Festival «Kleiner Frühling». Mit grossem Erfolg hat sie die Aktion «Einschliessen und Geniessen» lanciert. Zudem beliefert sie Dorfläden in der Region mit Büchern.

Ihr liebstes Buch?

Jeden Frühling und Herbst gibt es neue Lieblingsbücher. Einige Titel, die immer Lieblingsbücher bleiben: «Das Jagdgewehr» von Yasushi Inoue, «Wanderungen mit Robert Walser» von Carl Seelig, «Lob des Schattens» von Jun’ichiroTanizaki und «Das Kopfkissenbuch» von Sei Shonagon.

Ihr bevorzugter Leseort? Wann lesen Sie überhaupt?

Ich lese abends. Im Winter auf dem Sofa und im Sommer im Bett. Manchmal auch morgens, mit dem Kaffee in der Hand am Küchentisch.

Mehrere Bücher gleichzeitig? Eins nach dem anderen?

Ich lese immer mehrere Bücher gleichzeitig. Je nach Lust und Tagesform nehme ich den einen oder den andern Titel zur Hand. Es gibt immer Beigen von Büchern, die gelesen werden wollen.

Eine lächelnde Frau, im Hintergrund ein Stapel Bücher.
Legende: Bücherstapel – die stehen bei Carol Forster auch zu Hause herum. SRF

Ein Buch, das Ihnen die Liebe zum Lesen eröffnet hat?

Mein erstes Buch, an das ich mich erinnere, ist ein Bilderbuch: «Kinder des Nordlichts». Diese fremdartige Kultur der Lappen hat mich als kleines Kind fasziniert und mir so die Welt der Buchstaben eröffnet.

Ein Buch, das Sie immer wieder zur Hand nehmen?

«Momente» von Henri Michaux.

Ein Buch, bei dem Sie laut lachen mussten?

«Grossmama packt aus» von Irene Dische.

Ihre «Leseleiche»: ein Buch, das Sie einfach niemals beenden?

«Der Mann ohne Eigenschaften» von Robert Musil.

Ein Buch, das Sie Kindern gerne vorlesen?

Ich habe meinem Sohn immer wieder gerne Otfried Preusslers «Die Abenteuer des starken Wanja» vorgelesen. Ein tolles Buch, nicht nur für Jungs. Alle Bücher von Astrid Lindgren. Und Grimms Märchen.

Ein Buch, dem Sie mehr Leser wünschen?

Es gibt hier keinen bestimmten Titel. Was ich mir aber wünsche, ist, dass die Leserinnen und Leser sich auf Leseabenteuer einlassen, unbekannte Verlage und unbekannte Autorinnen und Autoren entdecken möchten. Und dass sie sich auf die Empfehlungen der Buchhändlerin ihres Vertrauens verlassen.

Das Gespräch führte Markus Tischer.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Albrecht Lauener (LebendigeEthik)
    Liebe Frau Nicola Steiner, immer wieder schaue ich gerne beim Literaturclub hinein und finde Ihre charmante-intelligente Art der Moderation schlichtweg genial...! Von Herzen wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben weiter viel Freude, stetige Bereicherung und fürs NEUE-2019 alles erdenklich Gute; möge gute Gesundheit, berufliche Blüte und privates Wohlergehen Ihre stetigen Begleiter sein... Herzlichst, Albrecht Lauener
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  • Kommentar von Albrecht Lauener (LebendigeEthik)
    Eine zutiefst bereichernde Sendung; viel Inspiration, echt und geschickt moderiert. BRAVO! Vor ca. 30ig Jahren habe ich mein Herz primär den theosophischen Schriften verschrieben, die ich studiere, überdenke und die Erkenntnisse im Leben erforsche und anwende. Die Werke Helena P. Blavatsky - Die ISIS Entschleiert & Geheimlehre -, von Anni Besant usw.! Von Alice A. Bailey; Esoterische Philosophie im Basiswerk von 24 Bänden; die AGNI-Yoga-Serie; im Westen auch bekannt als »Die Lebendige-Ethik«
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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Hesse zum Beispiel, Siddharta war mein allererstes Buch. Hesse war aber nie in Indien, nur knapp und krank daran vorbei gefahren. So wirst du die Erleuchteten aber nicht finden. Da musst du wirklich zu Ihnen hingehen. Deshalb würde ich die Geschichte von Ramana Maharhi oder Ramesh S. Balsekar immer Siddahta vorziehen. Hesse hatte aber einen wirklich tollen Freund. Martin Bodmer, nicht dass er ihm sein Haus in Lugano gekauft hat sonder auch die Gutenberg Biebel von Stalin, das ist ein Geschenk.
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    1. Antwort von Albrecht Lauener (LebendigeEthik)
      Was gibt es denn hier zu Ablehnen...?!? Rolf Künzi hat hier seine Meinung kundgetan und das ist sein gutes Recht. Ablehnen bedeutet eher "Persönlichkeits-Dünkel"! Wenn die »Innere-Stimme« spricht, zögere nicht… Tue ruhig, was sie sagt, tu es fest und unverzagt…! Nicht was der Verstand gebracht, hat je glücklich uns gemacht…. Nur aus tiefstem Seelengrund, wird uns wahre Weisheit kund…!
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