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Bolton-Buch-Leak bringt Republikaner ins Grübeln
Aus HeuteMorgen vom 28.01.2020.
abspielen. Laufzeit 01:52 Minuten.
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Auszug aus John Boltons Buch Wollen die Republikaner nun doch Zeugen anhören?

Im Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump kommt Spannung auf. Dies aufgrund eines Leaks in der «New York Times».

Ein Name ist in den USA auf allen Kanälen zu hören: John Bolton. Bis letzten September war er Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump.

Die «New York Times» leakte nun Informationen, wonach Bolton in seinem Buch, das im März herauskommt, Trump belaste. In dem Buch soll stehen, dass Trump ihm gesagt habe, er mache die ukrainische Militärhilfe abhängig von Ermittlungen, die ihm genützt hätten. Mit dem Leak steigt der Druck auf die Republikaner, Bolton als Zeugen aufzurufen, wie die Demokraten es verlangen.

Es könnte länger und intensiver werden

Senator Mitt Romney verlangte als erster Republikaner, Bolton vorzuladen. Es braucht mindestens vier republikanische Stimmen, um das durchzusetzen.

Falls Bolton eingeladen wird, kann das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump länger und intensiver werden. Derweil trat im Senat ein kämpferisches Verteidigungsteam des Präsidenten auf. Dieser habe sein Amt nicht missbraucht.

Mitt Romney umringt von Journalisten.
Legende: Senator Mitt Romney hat sich als erster Republikaner für die Vorladung John Boltons ausgesprochen. Keystone

Die Verteidiger griffen zudem frontal den Sohn des früheren Vize-Präsidenten und demokratischen Präsidentschaftskandidaten, Joe Biden an. Hunter Biden sass während der Amtszeit seines Vaters im Verwaltungsrat einer ukrainischen Energiefirma und bezog ein enorm hohes Gehalt.

Die Republikaner sehen darin Korruption. Ein Impeachment eines Präsidenten sei die Hölle, sagte Trump-Verteidiger Kenneth Starr. Er muss es wissen, war er doch in den 90er-Jahren der Chefankläger im Impeachment-Prozess von Präsident Clinton.

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Aus dem Archiv: Nächste Etappe im Impeachment-Prozess
Aus Tagesschau vom 21.01.2020.
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31 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
    Das erschreckende ist doch eine Welt, in der Bolton, Cheyney, Rumsfeld, Brennan, McCain usw. frei herumlaufen bzw. mit einem Staatsbegräbnis geehrt werden, während Menschen wie Assange eingesperrt leben. Wer das erschreckend findet, wählt sicher nicht Clinton, Biden, Werren & Co.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
    Bolton war einer der wichtigen Verbreiter der Massenvernichtungswaffenlüge. Ziel: Krieg gegen den Irak, als 1. Land auf einer Liste mit 5 Ländern (Neuordnung des Nahen Osten mit Militärgewalt). Trump steht einem Krieg mit dem Iran im Wege. Alles klar? Und wie war das noch mit der Moral?
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Eigentlich ist es ganz einfach, wer nichts zu verbergen hat, der hat nichts zu befürchten. Wenn Trump nichts Unrechtes getan hat dann können noch so viele Zeugen ausssgen und würden Trump entlasten mit den Aussagen....wer aber was zu verbergen hat jnd Dreck am Stecken, der wehrt sich mit allem Verfügbaren, damit niemand etwas gegen ihn sagen kann. Schlussfolgerung...Trump hat viel, sehr viel zu verbergen, vermutlich zu viel Dreck und wird dann ziemlich dreckig wenn es rauskommt.
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    1. Antwort von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
      So haben die Bidens ja nichts zu befürchten von einer Untersuchung. Oder wehren sich die Dems nicht mit allen verfügbaren Mitteln, um davon abzulenken? Trump hat nicht so viel Dreck zu verbergen, wie seine Gegner, das ist Fakt, deren Dreck ist nämlich bekannt (fake Steel-Dossier, handfeste Verschwörung gegen den gewählten US-Präsidenten mit fake-Russlandagenten auf der Zahlliste der US-Geheimdienste usw.).
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