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Biden will die Nation einen und stellt sich auf harte Wochen ein
Aus Tagesschau vom 08.11.2020.
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Biden-Wahlsieg in Bild und Ton Jubel, Tränen und Kritik – die emotionalsten Momente der Wahlen

Nach tagelangem Warten war es am Samstag um 17:30 Uhr Schweizer Zeit so weit: Der Fernsehsender CNN und weitere grosse Medienhäuser riefen den demokratischen Herausforderer Joe Biden übereinstimmend zum Gewinner der Präsidentschaftswahlen 2020 aus. Mit dem Ergebnis aus dem Bundesstaat Pennsylvania hatte das lange Warten ein Ende gefunden.

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Der Moment des Sieges für Biden
Aus News-Clip vom 07.11.2020.
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Die Erleichterung über Bidens Sieg war dem politischen Kommentator Van Jones auf CNN anzusehen. Wenige Minuten nach der Entscheidung stiess er live unter Tränen hervor, wie erleichtert er darüber sei. «Jetzt kann ich meinen Kindern sagen, dass ein guter Charakter etwas zählt.»

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Van Jones ist nach der Nicht-Wahl Trumps erleichtert und zuversichtlich
Aus News-Clip vom 07.11.2020.
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Des einen Freude, des anderen Leid: Trumps Anwalt Rudy Giuliani kritisierte an einer Pressekonferenz die Auszählung in Pennsylvania. Die Wahlen seien noch nicht vorbei. Ohne Beweise vorzulegen, behauptete Giuliani, dass Hunderttausende Wahlzettel fragwürdig seien.

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Giuliani: «Macht euch nicht lächerlich, Medien entscheiden nicht über die Wahl»
Aus News-Clip vom 08.11.2020.
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Nur Sekunden, nachdem der Wahl-Sieg erklärt wurde, brach in vielen Grossstädten Jubel aus. Auf den Strassen New Yorks klatschten, schrien und jubelten die Menschen. Auch nach einer Stunde hatte der andauernde Applaus noch kein Ende genommen.

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Feiern in Washington, Chicago und New York
Aus News-Clip vom 07.11.2020.
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Fernsehsender zeigten auch Bilder aus Philadelphia mit feiernden Menschen. Vor dem Weissen Haus in Washington jubelten die dort versammelten Demonstranten ebenfalls.

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Demokratischer Jubel in Philadelphia
Aus News-Clip vom 07.11.2020.
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US-Präsident Donald Trump hatte die Nachricht seiner Wahlniederlage bei einem Besuch seines Golfclubs in Virgina ereilt. Vor der Rückfahrt zum Weissen Haus berichteten Reporter, vor der Einfahrt zum Golfclub hätten sich Dutzende Unterstützer sowohl Bidens als auch Trumps eingefunden.

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Donald Trump trifft im Weissen Haus ein
Aus News-Clip vom 07.11.2020.
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In verschiedenen Städten versammelten sich die Anhänger Trumps und unterstrichen, dass die Wahl für sie noch nicht entschieden sei. Auf Schildern waren Slogans wie «Wahltransparenz» und «kein Wahlbetrug» zu lesen.

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Trump-Anhänger protestieren gegen Ergebnis
Aus News-Clip vom 08.11.2020.
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Um 2 Uhr Schweizer Zeit traten der neu gewählte US-Präsident und seine Vize-Präsidentin auf die grosse Bühne für die Sieges-Rede. Den Anfang machte Kamala Harris. Sie dankte der amerikanischen Bevölkerung für das Wahlergebnis und sprach von einem «neuen Tag für Amerika.» Man dürfe die Demokratie nicht als selbstverständlich ansehen.

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Kamala Harris: «Amerikas Demokratie ist nicht garantiert»
Aus News-Clip vom 08.11.2020.
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Danach sprach Joe Biden. Der neue Präsident erklärte, dass er das Land wieder vereinen möchte. «Es hat keine blauen oder roten Staaten gegeben, es gibt nur die Vereinigten Staaten.» Er werde als amerikanischer Präsident regieren, und nicht als Demokrat. An die Anhänger von Trump gerichtet sagte er, er verstehe ihre Enttäuschung. Er habe selbst manche Niederlagen einstecken müssen. «Lasst uns gegenseitig eine Chance geben.»

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«Keine roten und blauen Staaten mehr, nur noch die Vereinigten Staaten»
Aus SRF News vom 08.11.2020.
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Joe Biden wird der älteste US-Präsident aller Zeiten. Biden punktet mit Erfahrung, hat er die US-Politik doch fünf Jahrzehnte lang mitgeprägt. Während seiner Zeit im Senat profilierte er sich als Brückenbauer. Als Präsidentschaftskandidat scheiterte Biden zweimal, war dann jedoch acht Jahre Vize-Präsident unter Barack Obama.

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Mit 77 Jahren an der Spitze – Joe Biden im Portrait
Aus SRF News vom 08.11.2020.
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Kamala Harris ist als erste Frau, erste Schwarze und erste Amerikanerin mit indischen Wurzeln zur US-Vizepräsidentin gewählt worden – und geht für viele als Hoffnungsträgerin aus der Wahl hervor. Mit Bidens Entscheidung für Harris ebnete er den Weg dafür, dass es in nicht allzu ferner Zukunft eine schwarze US-Präsidentin geben könnte.

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Die Frau, die die Seele Amerikas heilen will
Aus SRF News vom 08.11.2020.
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Die internationalen Reaktionen auf den Wahl-Sieg von Joe Biden fallen unterschiedlich aus. Viele Staats- und Regierungschefs haben Joe bereits gratuliert. Nicht überall kommt Bidens Sieg allerdings gleich gut an, wie die Einschätzungen unserer Korrespondenten zeigen.

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So reagieren Peking, Moskau, der Nahe Osten und Brüssel auf den Sieg Bidens
Aus SRF News vom 08.11.2020.
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Tagesschau, 8.11.2020 19:30 Uhr;

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Eva Heinzer  (heinzereva)
    Diese positive Wende im Coronajahr ist ermutigend: Entspannung in Sicht, der Stil in der USA-Politik wird wieder anständiger.
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  • Kommentar von Rene Caduff  (Rene Caduff)
    Was für ein Spektakel zum abschluss eines unglaubluchen Jahres in der Geschichte der USA. Ein Höhepunkt jagt den nächsten.
    Nach den Plüderungen wegen der Polizeiarbeit sicher das 2 grösste Ereignis.
    Muss man gesehen haben denkwürdig historisch Wegweisend berichtet die Presse.
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    1. Antwort von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
      Das grösste Ereignis ist die Pandemie, seit zwei Wochen gibt es jeden Tag Rekord-Neuansteckungen. Ueber 245'000 Amerikaner sind gestorben, aktuell kämpfen 20'000 auf Intensivstationen um ihr Leben. Da die Trump Regierung nie einen Plan hatte, gibt es bis heute weder genug Tests, Medikamente noch Schutzkleidung. Kein Tracing oder sowas wie eine nationale Strategie auch nicht. Nicht einmal die einfachsten Massnahmen wurden von Trump umgesetzt.
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  • Kommentar von Franz Baimann  (baumannfr@bluewin.ch)
    Ich freue mich. Etwas speziell ist die Proklamation des Siegers: ein Fernsehsender erklärt Biden zum 46. Präsidenten. Bei uns undenkbar. In der Schweiz wäre es eine hohe Mandatsperson. Auch eine US-amerikanische Eigenart?
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    1. Antwort von Dani Furer  (einfach statt kompliziert)
      Nein, das ist doch keine Eigenart von Amerika. Das sind die Medien. Auch in Amerika wird der Präsident von einer offiziellen Seite bestätigt. Ich hoffe, dass diese seltsame Erklärung der Medien nicht ein Rückenschuss ist. Es wäre sehr peinlich für die schweizer Politiker, die Bidon schon gratuliert haben.
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    2. Antwort von Daniel Unedan  (D. Unedan)
      Definitiv eine US-Eigenart: Gewählt wird der Präsident de jure ja erst am 18. Dezember durch das Electroal Colege, die Stimmen werden dann sogar erst am 6. Januar durch den Kongress ausgezählt und ausgewertet. Es gibt keine nationale Behörde, die die Oberaufsicht über die Wahl hat, weil das bekanntlich jeder Bundesstaat selber regelt. Es mag nicht erstaunen, dass die Medien die bekannten Resultate der Staaten schon vorher zusammengefasst veröffentlichen.
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    3. Antwort von Toni Koller  (Tonik)
      Naja, wegen des antiquierten US-Wahlsystems wird der Sieger halt offiziell erst ausgerufen, wenn am 14. Dezember die „Wahlmänner“ getagt haben. Diese sind aber bei der Stimmabgabe gebunden. Da leuchtet es ein, wenn die Medien schon vorher - zahlenbasiert - den Sieger eruieren. Warten bis Mitte Dezember musste man vielleicht im 18. Jahrhundert - heute wäre es sinnlos.
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    4. Antwort von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
      Franz Baimann, in den USA geben die Medien seit 160 Jahren den Sieger bekannt.
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    5. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Natürlich! Bei jeder Wahl wurde so verfahren. Es ist nicht das erste Mahl.
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