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Wird der Klimagipfel ein Erfolg?
Aus Tagesschau vom 13.12.2019.
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Kampf der Klima-Krise Der UNO-Klimagipfel geht in die Verlängerung

  • Der UNO-Klimagipfel in Madrid geht in die Verlängerung: Die Beratungen werden über das für Freitagabend vorgesehene reguläre Ende hinaus bis in die Nacht fortgesetzt.
  • Zentrale Streitpunkte der Verhandlungen der 196 Staaten und der Europäischen Union sind noch ungelöst.
  • Gerungen wird über die Abschlusserklärung, Geld für Klimaschäden in ärmeren Ländern und Regeln für den Handel mit Klimaschutz-Gutschriften.

Beim Gipfel geht es um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015. Damals wurde vereinbart, dass die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad begrenzt werden soll, möglichst sogar auf 1.5 Grad. Die zugesagten Massnahmen der Staaten reichen dafür aber bisher bei weitem nicht aus.

Dringende Appelle und Proteste für mehr Klimaschutz haben derweil die Schlussphase der Weltklimakonferenz in Madrid begleitet. Umweltschützer und mehrere Staaten riefen zum Handeln auf und prangerten Blockaden einiger Länder an.

Greta Thunberg ruft Jahr des Handelns aus

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hat den Klimagipfel aber schon vor seinem Ende abgeschrieben. Die Gründerin, die Schwedin Greta Thunberg, sagte, politische Entscheidungsträger versuchten immer noch, vor ihrer Verantwortung davonzulaufen. «Wir müssen dafür sorgen, dass sie das nicht tun können.»

Greta Thunberg versteht die Meinungsverschiedenheiten der 196 Teilnehmerstaaten am Klimagipfel nicht.
Legende: Greta Thunberg versteht die Meinungsverschiedenheiten der 196 Teilnehmerstaaten am Klimagipfel nicht. Keystone

Thunberg rief dazu auf, das Jahr 2020 zu einem «Jahr des Handelns» gegen den Klimawandel zu machen. Vor den vorwiegend jungen Teilnehmern einer «Fridays for Future»-Demonstration im italienischen Turin sagte Thunberg, das neue Jahrzehnt werde «unsere Zukunft definieren».

Greenpeace ist entsetzt

Den bei der UNO-Klimakonferenz in Madrid versammelten politischen Entscheidungsträgern warf die 16-Jährige vor, «vor ihrer Verantwortung davonzulaufen».

Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan zeigte sich entsetzt über die Entwürfe für Beschlüsse, die in der Nacht erarbeitet worden waren. Es werde sich zeigen, «ob die Klimakonferenz ein komplettes Desaster wird», sagte sie.

USA und Saudi-Arabien bremsen Verhandlungen

Ein Vertreter Costa Ricas benannte Brasilien, Australien und die USA als Staaten, die in den Verhandlungen bremsten. Auch Saudi-Arabien wurde häufig genannt.

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33 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Wir haben ein System.. ein wirtschaftsgebundenes System... das koennte man zerstoeren.. aufloesen... aber dann wird es nichts mehr zu Essen geben... wir sitzen in der Falle...
    Willst Du Licht... dann brauchst Du Energie, willst Du Transport, braucht Energie, willst Du Leben, braucht Energie.. (Essen besteht aus Energie das mit Energie gewonnen wurde.. )
    Die Summe des Seins ist Energie.. Energieproduktion erzeugt Abfall...
    Conclusion....???? Bitte selber drauf kommen!
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Die Schlussfolgerung ist ziemlich einfach: Da wir ohne Energie nicht auskommen, ist es prioritär sowohl die Verschwendung zu stoppen, wie auch deren Bereitstellung effizienter zu gestalten. Am schnellsten kann das umgesetzt werden mit griffigen Massnahmen die möglichst nachhaltig und wirtschaftlich interessant sind. Also z.B. Einbau von Ölheizungen verbieten. usw. denn eine Wärmepumpe spart bis zu 3/4 der Energie die eine Ölheizung braucht. Jeder vermeidbare Verbrauch ist aber Verschwendung.
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    2. Antwort von Ida Fischer  (Ida Fiischer)
      Also 0,038% CO2 sind in der Luft davon produziert die Natur 96% den Rest also 4% der Mensch. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent also 0,00152 Prozent. Der Anteil von z.b Deutschlands hieran ist 3,1 Prozent. Damit beeinflusst Deutschland z.b 0,0004712 % des CO2 in der Luft. Wir haben ein Umweltproblem die geschützt werden muss Umweltbewusst ist das eine aber Klimaneutral also der Ablasshandel eine glatte Lüge und Selbsttäuschung. Die Umweltzerstörung geht frölich weiter.
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    3. Antwort von David Huser  (Dave21)
      Frau Fischer:

      Der CO2 Anteil mag mit 0,04% gering sein, aber die Wirkung ist gross. Ohne diese 0,04% CO2 wäre die Erde vermutlich ein Eisball und 30 bis 35 Grad kälter als heute. Es ist also entscheidend, ob es 0,025% CO2 sind wie vor 150 Jahren oder 0,04% wie heute.

      Der weltweite menschgemachte CO2-Ausstoß betrug 2009 rund 31 Gigatonnen (Gt). Die natürliche CO2-Emission beträgt etwa 550 Gt pro Jahr. Dieser steht jedoch ein etwa gleich hoher natürlicher Verbrauch gegenüber.
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    4. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Der Unterschied ist, Frau Fischer, dass die 96% welche die Natur produziert, die Natur auch wieder nach dem Verursacherprinzip selber höchst effizient recyclet und Blumen und Blätter daraus macht. Es hat damit keinen Effekt auf das Klima. Die 4% aber, die die Natur nicht produziert werden einfach wie Abfall in die Luft ausgestossen ohne Recycling und der Verursacher schert sich einen Dreck darum. Daher steigt die CO2 Konz. und führt zum Klimawandel. Ist halt nicht ganz einfach zu verstehen.
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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Zurzeit zerstört die Menschheit wissentlich die Ökosysteme, die sie am Leben erhalten. Insbesondere fossile Brennstoffe wie Kohle Gas und Öl müssten da bleiben, wo sie sind: im Boden. Entweder wir stoppen unsere Sucht nach Kohle, oder alle unsere Anstrengungen sind umsonst. Vor allem die Länder mit dem grössten Treibhausgas-Ausstoss müssten mehr tun. Was mich frustriert, ist das langsame Tempo des Wandels, vor allem, weil wir die Technologien und Werkzeuge, die wir brauchen, schon haben.
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Genau! wir könnten das besser, und zwar ganz ohne X Milliarden in den Sand zu setzen.
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  • Kommentar von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
    F.Giger"Klimagipfel sind Anlässe wo Fantasien auf Realität treffen"... u.wo nach 100'000enJ jedem gesundem Menschenverstand klar werden müsste, dass die grosse Menschenmasse zu keiner Besserung fähig ist, u.wo jeder endlich einsehen müsste, dass eine weitere exponentielle Zunahme von netto jährlichen ca 95 Mio naturimkompatiblen Menschen unbedingt verhindert werden muss. Dieser hartnäckige Glaube an eine Einsicht blockiert die einzige, effiziente Lösung u.macht jede andere Massnahme überflüssig.
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Die Bevölkerungsexplosion nimmt erst dann ab, wenn die Leute eine Perspektive haben. Solange ultrarechte Typen wie Trump und Bolsonaro an der Macht sind ändert sich in Afrika und Lateinamerika nichts. Wir gehen sehenden Auges auf eine Katastrophe zu.
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    2. Antwort von Konrad Schläpfer  (Koni)
      Albert Plata, mit der Katastrophe haben sie sicher recht, aber mit der Ursache sind sie auf dem Holzweg, oder Glauben sie ernsthaft,dass Trump und CO an der Bevölkerungsexplosion in den südlichen Ländern Schuld sind?
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    3. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Ich weiss nicht welche Berichte von Madrid Sie gelesen haben, auf jeden Fall in allen die ich gelesen habe steht nichts von dem. Klar ist ja dass die Industrieländer zur Hauptsache an der Erwärmung schuld sind und die könnten schon. Es ist mehr eine Frage des Wollens. Und da es eine lange bekannte Tatsache ist, dass mit mehr Bildung und einer geordneten Altersvorsorge sofort die Geburten zurückgehen, ist auch klar was in den andern Ländern zu tun ist. Auch da eher eine Frage des Wollens.
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