- Die Swiss fliegt am Donnerstag von Maskat/Oman nach Zürich. Der Flug bietet 120 Plätze und ist ausgebucht.
- Laut dem Aussendepartement EDA warten mehr als 5000 weitere Personen in verschiedenen Golfstaaten auf eine Rückreise.
- Weitere Ausreiseflüge aus der Golfregion sind derzeit keine geplant.
Beim Flug am Donnerstag handle es sich um einen kommerziellen Flug der Swiss ohne Kostenbeteiligung des Bundes. Dies sagte Marianne Jenni, Direktorin der Konsularischen Direktion des EDA.
Jenni verwies vor den Medien auf das Auslandschweizergesetz, wonach jeder Bürger und jede Bürgerin Eigenverantwortung wahrnehmen müsse. Die Fluggesellschaft Swiss sei den Reisenden aber mit nicht kostendeckenden Ticketpreisen entgegengekommen.
Insgesamt über 5000 Schweizer in der Region
Auf der Travel App des EDA hätten sich rund 5200 Schweizerinnen und Schweizer registriert, die sich in der Golfregion aufhalten, sagte Jenni weiter. Die meisten von ihnen würden in Doha, sowie in Dubai und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Maskat im Oman festsitzen.
Notfälle aus Krankheitsgründen seien bislang nur sehr wenige gemeldet worden. Jenni sprach von lediglich zwei bis drei Fällen. Betroffene sollen sich an die jeweiligen diplomatischen Vertretungen wenden.
Sicherheitslage lässt keine Flüge zu
Im Moment könne das EDA nichts zu weiteren Flügen sagen. Man befinde sich mit der Swiss im engen Austausch, so Jenni. Aber die Organisation solcher Flüge gestalte sich wegen der sicherheitsrelevanten Situation und der Überflugsrechte nicht einfach.
Bleiben Sie dort, wo Sie sind.
Den in der Golfregion gestrandeten Schweizerinnen und Schweizern riet Jenni: «Bleiben Sie dort, wo Sie sind.» Sie riet davon ab, über Land nach Maskat oder nach Riad zu reisen, um von dort möglicherweise einen Flug nach Europa zu ergattern.
Laut Jenni gestaltet sich der Grenzübertritt nach Oman schwierig. Und von Riad in Saudi Arabien aus seien sowieso keine Flüge möglich.
Das EDA erneuerte zudem am Mittwoch seine Reisehinweise für den Nahen Osten.