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Nach Angriffen auf Öl-Anlagen USA schicken 200 Soldaten nach Saudi-Arabien

  • Als Reaktion auf die Angriffe auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien schicken die USA etwa 200 Soldaten in das Land.
  • Zudem werde das Königreich mit einem Raketenabwehrsystem und vier Radarsystemen ausgerüstet, erklärte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag.
  • Es seien auch Vorbereitungen getroffen worden, bei Bedarf weitere Kräfte und Ausrüstung zur Verfügung stellen zu können.
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Aus dem Archiv: USA verstärken Streitkräfte im nahen Osten
Aus Tagesschau vom 21.09.2019.
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Die USA machen Iran für die Angriffe auf Öl-Anlagen Mitte September verantwortlich, welche die Spannungen zwischen den beiden Ländern verschärft hatten. Deutschland, Frankreich und Grossbritannien schlossen sich diese Woche der Einschätzung der USA an. Iran dementiert jede Verantwortung für die Angriffe.

Einsatzkräfte «defensiver Natur»

US-Verteidigungsminister Mark Esper hatte vergangene Woche angekündigt, als Reaktion auf die Angriffe weitere Truppen in die Region zu verlegen, zunächst aber keine Details genannt. Esper hatte betont, die Kräfte seien defensiver Natur und dass die Verstärkung auf die Abwehr von Luft- und Raketenangriffen ausgerichtet sei.

Das Pentagon erklärte am Donnerstag, dass es bereits eine «bedeutende Präsenz» von US-Soldaten in der Region gebe. Zudem hiess es, man erwarte auch von anderen Ländern, die Iran kritisieren, sich an den Bemühungen zu beteiligen, Saudi-Arabien in seiner Verteidigung zu stärken.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Also ich finde diesen Einsatz völlig übertrieben. Saudi-Arabien hat dankt den USA die modernste Armee des ganzen nahen Ostens. Warum kommt die nicht zum Einsatz?
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    1. Antwort von Marcel Chauvet  (xyzz)
      Was nutzen die Milliarden-Käufe von US-Waffen einem ohnehin schon mit Waffen gespickten Land, wenn man selber offensichtlich nicht mal in der Lage ist,, seine eigenen Öl-Einnahmenquellen zu schützen. Wenn es um todbringende Kriegseinsätze in einem wie Jemen am Boden liegenden Land geht, da sind die Saudis Spitze, das wird auch von doppelmoraligen POTUS mit keinem Wort kritisiert.
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  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Gegen die Entsendung von 200 Soldaten fürdie Luftabwehr und zum Schutz der Ölanlagen ist nichts einzuwenden. Saudi-Arabien ist der Verbündete der USA. Anscheinend finden keine internat. Untersuchungen statt zur Aufklärung des Anschlags.
    Dann dürften auch die täglichen Berichte, der Iran war es,mal aufhören. Für mich ein
    vernünftiger Schritt, falls nicht mehr dahinter steckt. Aber hoffen wir einfach mal.
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    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      An Frau Wüstner: Warum sollte man nicht gegen die Entsendung von 200 US-Soldaten sein? Kann Saudi-Arabien dies trotz modernster Waffen und Ausbildung aus der USA nicht selber machen? Vielleicht wäre es besser wenn die saudischen Soldaten aus dem Jemen abgezogen werden um stattdessen das eigene Land zu schützen, dann bräuchte es keine amerikansichen Soldaten. Wenn die sunnitischen Saudis ihre schiitische Minderheit nicht systematisch uterdrückt hätten gebe es diesen Konflikt nicht.
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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Also ich würde sowas zwar tun, aber sicherlich nicht der Press mitteilen, sondern eher verschweigen und nicht darauf eingehen. Reden ist Silber, schweigen ist Gold. Sollen die Medien doch schreiben was sie wollen, ist doch egal.
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