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Was über die Wirkung von 5G bekannt ist
Aus 10 vor 10 vom 14.09.2020.
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5G-Mobilfunk-Technologie Alles zu seiner Zeit – auch die Begleitmassnahmen für 5G

  • Der Nationalrat lehnt die Motion zu den beschleunigten Begleitmassnahmen im Bereich der Gesundheit – betreffend die Mobilfunktechnologie 5G – ab mit 102 gegen 79 Stimmen bei 9 Enthaltungen.
  • Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga wies darauf hin, dass diese Massnahmen bereits im April vom Bundesrat beschlossen worden sind.
  • Mit dem Nein des Nationalrats ist die Motion erledigt.

Motion: Beschleunigte Begleitmassnahmen im Bereich der Gesundheit

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Mann hält ein Smartphone in der Hand
Legende: Der G5-Standard bringt schnellere Smartphones. Aber beeinträchtigt das die Gesundheit? Keystone-sda

Der Bundesrat wird beauftragt, bis spätestens zum zweiten Halbjahr 2020 die begleitenden Massnahmen umzusetzen, welche die Arbeitsgruppe «Mobilfunk und Strahlung» in ihrem Bericht für den Gesundheitsbereich vorschlägt:

  • Monitoring der Strahlenexposition.
  • Schaffung einer umweltmedizinischen Beratungsstelle für nichtionisierende Strahlung (NIS).
  • Intensivierung der Forschung über die gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks und der Strahlung.

Inhaltlich war die Motion der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) vom Bundesrat unbestritten. Sie verlangte, dass der Bund die Forschung über die gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks und der Strahlung intensivieren soll. Gemäss dem Vorstoss sollte dies vor jeglichen anderen Massnahmen vorgezogen werden.

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Katharina Prelicz-Huber (Grüne/ZH) will die Massnahmen sofort umsetzen
Aus News-Clip vom 14.09.2020.
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Genau deshalb warnte UVEK-Vorsteherin Simonetta Sommaruga vor zu hohen Erwartungen, falls die Motion angenommen werden sollte: «Wir können die Massnahmen nicht so schnell umsetzen, wie es von der Kommission verlangt wird. Es gibt beschaffungsrechtliche Vorgaben, die wir beachten müssen.»

Massnahmen bereits in Arbeit

Sommaruga betonte, dass es darum gehe, Vertrauen in die 5G-Mobilfunktechnologie zu schaffen. «Es gibt viel Widerstand gegen diese Technologie in der Bevölkerung. Deshalb geht es beim Erteilen der Bewilligungen in den Gemeinden nicht vorwärts», so die Bundespräsidentin.

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Nationalrat Marcel Dobler (FDP/SG) wollte die Motion verhindern.
Aus News-Clip vom 14.09.2020.
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Die Arbeitsgruppe «Mobilfunk und Strahlung» hatte im November 2019 einen Bericht veröffentlicht, in dem sie Massnahmen zum Gesundheitsschutz vorschlug. Dazu gehört das Monitoring der Strahlenexposition und die Schaffung einer umweltmedizinischen Beratungsstelle für nichtionisierende Strahlung (NIS). Der Bundesrat hat die Massnahmen bereits im April beschlossen.

Weiterer Vorstoss steht an

Die Intensivierung der Forschung zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks und der Strahlung verlangt bereits eine Motion von Nationalrätin Edith Graf-Litscher (SP/TG). Bundesrat und Nationalrat haben diesen Vorstoss bereits angenommen, die Beratung im Ständerat steht noch aus.

10vor10, 14.09.2920, 21:50 Uhr;

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst von Allmen  (MEVA)
    Eine Höchst Spannungs Freistrom Leitung verbreitet ebensoviele, oder sogar mehr, Strahlung als G5.
  • Kommentar von Andy Gasser  (agasser)
    @Volkert: Bei 5g handelt es sich um Nicht-Ionisierende Strahlung in bekannten Längenwellen. Die Auswirkungen von Nicht-Ionisierender Strahlung auf Gewebe ist einzig eine Erwärmung. Anders als bei Ionisierender Strahlung (UV, Röntgen), welche die Zellen schädigt oder zerstört. Zudem nimmt die Intensität von Strahlung auf Entfernung im Quadrat ab. Das heisst die höchste Erwärmung vom Gewebe geht beim Telefonieren aus. Ab 20 bis 30cm ist keine Erwärmung mehr messbar. Soviel zu den Fakten.
    1. Antwort von Willi Fetzer  (wi)
      @agasser! Jawohl, das sind die Fakten! Aber Sie hätten den Satz auch noch beenden müssen. Und der geht so weiter....die wir bisher kennen! Und ehrlicherweise noch dazu sagen ....und die anderen wollen wir gar nicht so genau wissen, denn sonst könnte dieser Wirtschaftszweig nicht weiter so boomen.
    2. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      @Hr. Gasser: Sie können sicher verstehen warum ich Studien, die von den profitierenden Interessengruppen mitfinanziert wurden kaum Glauben schenke. Auch kritisiere ich weniger den Schaden von 5G sondern deren Notwendigkeit. Jetzt wo Wieder mehr Umweltbewusstsein in ist, warum sollte man da ausgerechnet beim Konsum von Smartphone und Co. halt machen? Vieles das über die Netze verschickt wird (z.B. Katzenvideos) ist weder wirklich nötig noch hält lange (z.B. den Song, den man gerade teilen will).
  • Kommentar von Kevin Camenzind  (Alex.A)
    2G, 3G und bei 4G waren immer die gegner so lautstark dagegen, bis sie heute ein 4G Handy benutzen. Ich bin für 5G und es wird uns auch Wirtschaftlich weiter bringen, das sehen viele eben nicht.
    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      Hr. Camenzind: Jeder darf seine Meinung haben und diese Kund tun. Wenn man schaut was mehrheitlich über diese Netze verschickt wird sieht man dass es mehrheitlich unnützes Zeug mit einer äusserst kurzen Gültigkeit ist. Ändert sich dies mit 5G? Wohl kaum, im Gegenteil es wird zunehmen. Dann wird 6G kommen und so weiter und kaum jemand fragt sich ob dass was man verschickt wirklich notwendig ist.