Arealentwicklung Islas
St. Moritz: Rahmenkredit von 114 Millionen Franken
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JA
1'048 Stimmen
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NEIN
462 Stimmen
Die St. Moritzer Stimmberechtigten sprechen sich klar für den Rahmenkredit zur Entwicklung des Areals Islas aus: 1048 Ja- zu 462 Nein-Stimmen, bei einer Stimmbeteiligung von 63 Prozent. Damit kann das 114-Millionen-Projekt rund um die geplante Eissporthalle weiter vorangetrieben werden.
Direkt am Inn, unterhalb der alten Olympiaschanze, soll eine neu Eissporthalle entstehen – ergänzt durch eine Wertstoffsammelstelle, Lagerflächen und Parkplätze. Insgesamt vier Teilprojekte umfasst die geplante Entwicklung.
Bereits im Gemeinderat war das Projekt stark unterstützt worden, mit nur einer Gegenstimme: Martin Binkert (Mitte). Für ihn ist das Vorhaben zu teuer. Die Gemeinde werde über Jahre mit zusätzlichen Kosten belastet, sagte er.
Gemeindepräsident Christian Jenny sieht das anders. St. Moritz stehe finanziell hervorragend da. «Die Gemeinde ist im Moment in einem absolut hervorragenden Zustand», betont er. Die Folgekosten seien real, aber es handle sich um eine Investition in die Zukunft.
Ich hatte Tränen in den Augen, als ich das Resultat gesehen habe.
Nach dem klaren Volks-Ja zeigt sich Jenny emotional: «Ich hatte Tränen in den Augen, als ich das Resultat gesehen habe. Es ist unglaublich.» Mit dem Entscheid könne man nun ohne Verzögerung weiterarbeiten: «Jetzt ist klar, dass man mit der Planung voll loslegen kann. Es gibt noch einiges zu machen. Ich bin voller Optimismus, dass das in die richtige Richtung geht.» Jenny hofft, dass das Projekt Anfang der 2030er-Jahre steht.