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Regierungsrat Peyer ist enttäuscht vom Bund
Aus HeuteMorgen vom 25.02.2021.
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Graubünden schliesst Terrassen Regierungsrat: «Der R-Wert wäre tief genug für offene Terrassen»

Der Bundesrat hat am Mittwoch noch einmal betont, dass die Restaurantterrassen in den Skigebieten geschlossen bleiben müssen. Der Kanton Graubünden reagiert und schliesst seine Terrassen ab Freitagabend. Doch Regierungsrat Peter Peyer zeigt sich enttäuscht vom Bundesratsentscheid.

Peter Peyer

Peter Peyer

Regierungsrat

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Regierungsrat Peter Peyer ist Vorsteher des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit des Kantons Graubünden.

SRF News: Hat das Bündner Powerplay für die Offenhaltung der Terrassen also nicht funktioniert?

Peter Peyer: Wir haben mit unserem Regime gute Erfahrungen gemacht. Alle Zahlen zeigen, dass die Terrassen in den Skigebieten für die Pandemiesituation kein Problem sind.

Die Terrassen in den Skigebieten sind für die Pandemiesituation kein Problem.

Wir hatten gehofft, dass der Bund würdigt, dass der Kanton Graubünden sehr viel tut – wie etwa testen –, um die Zahlen tief zu halten. Etwas übrigens, das der Bund leider nicht tut. Aber wir sind ein demokratischer Rechtsstaat und wir halten uns an die Regeln.

Die letzten paar Wochen hat man sich in Graubünden nicht an die Regeln gehalten – es ist ja nicht neu, dass die Terrassen geschlossen bleiben müssen.

Zu Beginn hatten die Kantone gewisse Freiheiten, wenn der R-Wert tief genug war. Das war er bei uns – und er wäre es auch jetzt.

Graubünden hat derzeit einen der tiefsten R-Werte.

Graubünden hat derzeit einen der tiefsten R-Werte aller Kantone. Leider würdigt der Bund die von ihm selber propagierte Teststrategie, die wir hier in Graubünden verfolgen, nicht. Das bedauern wir.

Fakt ist doch: Graubünden hat sich eine Zeit lang eine Schlaumeierei geleistet...

Über die Aufgaben der Kantone in der Pandemiebekämpfung kann man verschiedener Ansicht sein. Wenn man die Zahlen anschaut, macht Graubünden es aber offensichtlich sehr gut. Leider wird das vom Bund aber nicht gewürdigt. Doch der Bundesrat hat dir Regeln nun einmal definiert – und wir halten sie ein.

Das Gespräch führte Silvio Liechti.

Quelle: Bundesrat, 24.02.21Der nächste Öffnungsschritt soll am 22. März erfolgen,wenn es die epidemiologische Lage erlaubt.LädenLesesäle von BibliothekenMuseenZoosBotanische GärtenFussballplätzeLeichtathletik-stadienTennisplätzeTennisplätzeSport- undFreizeitanlagen(draussen)Das hat der Bundesrat am 24. Februar kommuniziertLockerungenÖffnungsschritt ab dem 1. MärzSportanlagen im FreienKunsteisbahnen mit Maske oder Abstand sowie begrenzter Kapazität im FreienIm Freien sind private Veranstaltungen mitbis zu 15 Personen wieder erlaubt.Jugendliche unter 20 Jahren (bis Jahrgang 2001) können wieder den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten nachgehen.Kinder- und Jugendchören ist das Singenwieder gestattet.Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendtreffs sind wieder zugänglich.

SRF 4 News, HeuteMorgen vom 25.2.2021, 06.00 Uhr;

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Wann ist man eigentlich von der richtlinie abgekommen, dass wir unser Gesundheitswesen nicht überlasten wollen?
    Jetzt gehts schon um den R-Wert oder einfach um die Mutation.
    Ich finde wir sollten wieder auf die Zahlen der Krankenbetten schauen.
    Da hat es noch kapazität.
  • Kommentar von Urs Dupont  (udupont)
    Es geht doch gar nicht mehr um R-Werte oder überhaupt um Corona, sondern einzig und allein um ganz offensichtlich falsche Rechthaberei und einen Machtkampf zwischen Herrn Berset und einer Kantonsmehrheit oder zwischen Diktatur und Demokratie oder zwischen mehr Gesundheit und die Bevölkerung krank machen.
  • Kommentar von Mark Bluemer  (Mark Bluemer)
    Die Menschenansammmungen in Zürich am See bei schönem Wetter werden zumindest geduldet, Terrassen mit einem Bruchteil der Personenanzahl und Schutzkonzept im Vergleich werden aber verboten.
    Interessanterweise genossen auch viele in meinem Umfeld, die vor ein paar Monaten noch strikte die Schliessung der Skigebiete forderten, nun eine Woche in Davos oder der Lenzerheide im Schnee.
    Schon ein wenig polemisch und scheinheilig anmutende Diskussionen momentan...