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SVP-Präsidium: Schwyzer Marcel Dettling zeigt Interesse
Aus Heute um Vier vom 23.12.2019.
abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
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Karussell nimmt Fahrt auf Diese SVP-Politiker interessiert das Parteipräsidium

Der Schwyzer Dettling, der St, Galler Egger, der Berner Salzmann und der Zürcher Heer überlegen sich eine Kandidatur.

Nach der Rücktrittserklärung von SVP-Präsident Albert Rösti ist zwar noch kein klarer Favorit in Sicht. Erste Interessenten gibt es aber, die sich das Amt an der Parteispitze vorstellen könnten.

So ist auch der Schwyzer Nationalrat Marcel Dettling an einer Kandidatur interessiert. Der 38-jährige Agrarpolitiker ist seit vier Jahren in der grossen Kammer. Das Parteispräsidium sei verlockend, sagt Dettling: «Das Amt bewegt und interessiert einen. Aber ob es möglich ist, alles unter einen Hut zu bringen, muss jetzt sauber abgeklärt werden. Wenn man Ja sagt, muss man die Zeit für dieses aufwändige Amt aufbringen können.»

Marcel Dettling.
Legende: Der Schwyzer Nationalrat Marcel Dettling will abklären, ob das Amt zeitlich drinliegen würde. Keystone/Archiv

Marcel Dettling bewirtschaftet im Kanton Schwyz einen Hof und hat drei noch kleinere Kinder. Er sondiert bereits bei Kolleginnen und Kollegen und bei seiner Familie, ob er antreten soll.

Mike Egger.
Legende: Der St. Galler SVP-Nationalrat Mike Egger kann sich die SVP-Parteiführung ebenfalls vorstellen. Keystone/Archiv

Interesse hat auch der 27-jährige St. Galler Nationalrat und Metzger Mike Egger angemeldet. Ebenso nicht Nein sagt der 57-jährige Berner Ständerat Werner Salzmann. Er will bis Anfang Jahr über eine Kandidatur nachdenken.

Der Berner SVP-Ständerat Werner Salzmann überlegt sich, ob er für die Parteispitze antreten soll.
Legende: Der Berner SVP-Ständerat Werner Salzmann überlegt sich, ob er für die Parteispitze antreten soll. Keystone/Archiv

Ebenfalls als möglicher Nachfolger von Albert Rösti ins Spiel gebracht wurde der Zürcher Nationalrat Alfred Heer. Der 58-Jährige muss es sich aber noch ganz genau überlegen. Gerne würde er das Parteipräsidium nicht übernehmen, sagte Heer auf Anfrage von Radio SRF.

SVP-Präsidium: Der Zürcher Nationalrat Alfred Heer zieht eine Kandidatur ebenfalls in Betracht.
Legende: SVP-Präsidium: Der Zürcher Nationalrat Alfred Heer schliesst eine Kandidatur nicht aus. Keystone/Archiv
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10 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Soltermann  (ps)
    Es braucht eine Person für die SVP-Spitze die auch ohne Gehalt genug Wasser auf ihre eigene Mühle leiten kann.
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    1. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      P. Soltermann wer sich doch als Parteipräsident zur Verfügung stellt, weiss bestimmt wie das Verhältnis betreffend entlöhnen ist, da einige oft Ehrenamtlich ein Präsidium annehmen, oder etwa nicht. Bei den Grünen und GLP gibt es auch keine Entlöhnung, wie ich lesen konnte was meinen Sie dazu? Klar doch heute muss man für alles einen Lohn bekommen, da Ehrenamtlich und freiwilligen Arbeiten zu den
      vergangenen Zeiten gehören. Au Ihne e schöni Wiehnacht im Kreis vo Ihre Liebe, wünscht M Artho
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es ist erschreckend, wie die SVP seit den anfangs 90-er-Jahren sehr weit nach rechts gerückt ist. Die rechtsnationalistische, ja chauvinistische Linie des Zürcher-SVP-Blocks unter Führung des Herrlibergers haben zum Rechtsrutsch noch die Unsitte der Verunglimpfungen gegenüber Andersdenkenden in und ausserhalb ihrer Partei beigetragen:Schwarze-Schaf-Plakat.Kürzlich die "Wurm-Kampagne".Ich hoffe hier auf Besserung: Mehr Anstand und mehr Beachtung Armer und sonst "Schwächeren" in der Gesellschaft.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      Das ist m.E. mit drei der vier hier vorgestellten (Mike Egger kenne ich nicht) nicht zu erwarten.
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  • Kommentar von Stefan Fiechter  (Fuertesirius)
    Walter Wobmann ist doch der Mann der Stunde. Er ist doch insgeheim derjenige der die Basis anspricht. Und mit Egerkingen bleibt genügend Abstand zu Zürich und Bern. Da kann sich die Partei von einigen "Erblasten" lösen und sich neu aufstellen resp. klar Stellung zeigen wo sie wirklich stehen will.
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