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Gastrobranche ächzt: Firmen lassen Weihnachtsessen platzen
Aus Tagesschau vom 24.11.2021.
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Steigende Corona-Fallzahlen Weiterer Schlag für Beizen: Firmen sagen Weihnachtsessen ab

Es hagle Stornierungen, sagt der Gastropräsident aus dem Kanton Basel-Stadt. Man sei besorgt, weil Unternehmen wie Roche und Swisscom ihre Weihnachtsessen abgesagt haben.

Für viele Swisscom-Angestellte war es ein herber Dämpfer: Im Intranet wurde ihnen mitgeteilt, dass die geplanten Weihnachtsessen annulliert werden.

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Viele betriebliche Weihnachtsessen werden wegen der Fallzahlen derzeit storniert.
01:53 min, aus HeuteMorgen vom 24.11.2021.
abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.

Swisscom-Sprecherin Sabrina Hubacher begründete den Entscheid so: «Wir haben aufgrund der stark steigenden Coronazahlen entschieden, dass wir auf die Weihnachtsessen verzichten werden. Wir erachten das Risiko einer Ansteckung gerade bei grösseren Feiern einfach als zu gross.»

Gastronomie in Basel ist verunsichert

Das Pharmaunternehmen Roche informierte die Mitarbeitenden ebenfalls, dass sämtliche Mitarbeiteranlässe nur noch virtuell durchgeführt werden dürften. Dazu gehören auch Apéros und Weihnachtsanlässe. Diese Vorsichtsmassnahmen der Unternehmen bekämen die Wirtinnen und Wirte zu spüren, sagt Maurus Ebneter.

Legende: Maurus Ebneter hört von vielen Absagen in Basel. Keystone

Der Präsident des städtischen Wirteverbandes aus Basel sagt: «Es hagelt Stornierungen. Die Reservationen sind zum Erliegen gekommen.» Es herrsche grosse Unsicherheit und er habe verschiedene Rückmeldungen von Betrieben erhalten, dass sehr viele Anlässe annulliert würden.

Legende: Es herrsche grosse Unsicherheit bei seinen Mitgliederbetrieben, sagt Maurus Ebneter. Keystone/Archiv

Genaue Zahlen habe er zwar noch keine, aber es falle auf, dass vor allem grosse Anlässe und Bankette abgesagt würden. Kleinere würden eher noch zuwarten.

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Gastrosuisse-Mitglied Maurus Ebneter: «Wenn es Wochen und Monate so weitergeht, braucht es ein Rettungsprogramm»
Aus Tagesschau vom 24.11.2021.
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Weiter sagt Maurus Ebneter: «Derzeit sieht es so aus, als ob der Dezember doch wesentlich schlechter wird als erhofft und erwartet.»

Etwas mehr Optimismus in Zürich und Bern

Nicht ganz so negativ sieht das der Präsident von Gastro Zürich. Urs Pfäffli sagt, auch in Zürich würden zwar viele grosse Anlässe storniert, dafür hoffe man auf kleinere Spontanbuchungen. In den Berner Beizen dagegen klingelt das Telefon im Moment eher wegen Stornierungen als für Buchungsanfragen.

Legende: Der Präsident von Gastro Zürich hofft auf Gäste, die sich doch noch kurzfrsitig für ein weihnachtliches Treffen verabreden. Keystone/Archiv

Trotzdem sieht Tobias Burkhalter von Gastro Bern das Glas «halbvoll». Der November sei bisher sehr gut gelaufen und nun hoffe man auf jeden weiteren Tag. Auch für den Basler Gastropräsident Ebneter ist klar: «Es ist fast alles besser, als ganz zuzumachen.»

Deshalb hoffen alle drei Gastronomen, dass die Schweiz auf die derzeit steigenden Coronazahlen nicht wie Österreich und Deutschland mit Lockdown und Schliessungen reagieren wird.

HeuteMorgen, 24.11.2021, 06:00 Uhr

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122 Kommentare

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  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Guten Abend liebe Userinnen und User, wir schliessen an dieser Stelle die Kommentarspalte. Danke fürs Mitdiskutieren. Liebe Grüsse und vielleicht bis morgen, SRF News
  • Kommentar von Salzmann Benjamin  (Benjamin Salzmann)
    Das Zückerchen Namens 3G, welche man den Geimpften als Belohnung für die Impfung gegeben hat, entpuppt sich nun als Bumerang. Ohne jegliche Vorkehrungen steigen die Zahlen natürlich. Bezüglich der Schuld der Ungeimpften: Falsch, die Überlastung von Spitälern tritt mit 80% Geimpften allenfalls später ein, aber er tritt ein. Ob das nun bei 6k, 12k oder 18k pro Tag wäre ist eigentlich egal bzw. bloss eine zeitliche Verzögerung. Damit wären wir wieder bei der Strategie, die nicht funktioniert...
  • Kommentar von Christina Albrecht  (christinaswiss)
    "...Ein weiterer Grund sei die mit 65.4 Prozent vergleichsweise tiefe Durchimpfungsrate in der Schweiz...." In welchem Land wird die Durchimpfungsrate von 0 Jahren an berechnet? In der Schweiz. Würde man die Durchimpfungsrate ab 12 oder gar erst ab 18 Jahren berechnen wie dies die meisten Ländern der Fall ist käme die Schweiz locker auf 80%. Eine ehrliche Berichterstattung wäre sehr zu wünschen.