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Die Wirtschaft in China ist geschrumpft
Aus HeuteMorgen vom 17.04.2020.
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Virus stoppt das Wachstum Corona lässt chinesische Wirtschaft einbrechen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Chinas ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6.8 Prozent zurückgegangen. Es ist das erste Mal seit mehreren Jahrzehnten, dass die chinesische Wirtschaft schrumpft.

Die schlechten Zahlen kommen wenig überraschend. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, führte die chinesische Regierung ab Ende Januar drastische Massnahmen ein: Ganze Regionen wurden von der Aussenwelt abgeriegelt; Schulen, Parks, Restaurants und Geschäfte mussten schliessen.

Finanzhilfen in China viel geringer

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3000 Delegierte nehmen jeweils am Volkskongress teil. (Archivbild)
Legende:3000 Delegierte nehmen jeweils am Volkskongress teil. (Archivbild)Keystone

Auch Chinas Zentralbank unterstützt in der Krise die Volkswirtschaft. Doch der Umfang der chinesischen Hilfen ist bislang nicht so gross wie die Hilfspakete, die etwa die USA oder europäische Staaten auf den Weg gebracht haben. Allerdings werden auch in China Forderungen nach mehr Ausgaben laut.

Welche weiteren Hilfen ausgerichtet werden, dürfte klarer werden, wenn Chinas Volkskongress zu seiner Jahrestagung zusammenkommt. Nach der Absage wegen der Corona-Pandemie Anfang März wird vermutet, dass das wichtigste politische Treffen des Jahres im Mai oder Juni stattfinden könnte. Eine offizielle Bestätigung für den Termin gibt es aber noch nicht.

Das soziale Leben und die Wirtschaft in China kamen praktisch zum Stillstand. Besonders hart getroffen wurde die Tourismusindustrie, die Gastronomie, aber auch der Detailhandel. Inzwischen haben viele Unternehmen ihren Betrieb wieder aufgenommen.

Die Menschen gehen zurück zur Arbeit. Das Schlimmste dürfte überstanden sein. Wie rasch sich die chinesische Wirtschaft aber erholen wird, ist noch nicht klar und hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie schnell der Rest der Welt die Corona-Krise meistern wird.

Video
Aus dem Archiv: China auf dem Weg zur Besserung
Aus 10vor10 vom 02.03.2020.
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SRF 4, Heute Morgen, 17.04.2020, 06:00 Uhr

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11 Kommentare

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  • Kommentar von hans flückiger  (hflueh)
    Liebes "Prozent" (1 Prozent) ihr besitzt 40% des CH-Volksvermögens - und - ihr spekuliert auf Vermehrung. Ein Teil davon gehört zurück ins System.
    Nochmals mindestens 40 Mia ist für euch ein Klaks!
    Raus aus der Deckung! Schmierstoff für unser / euer System!
    1. Auffordern
    2. 1 Woche warten
    3. Deadline setzten
    4. Wegnehmen
    Noch ist Anerkennung und Schulterklopfen einfach zu haben.
    Raus aus der Deckung!
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  • Kommentar von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
    Der beste Beweis gegen die Anschuldigungen, dass China den Virus in die Welt gesetzt habe, um sich einen Vorteil zu schaffen ist, dass sich China am meisten selber schadet, wenn die ganze Welt leidet.
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    1. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Das greift viel zu kurz. China hat schon einen Plan für die Zeit danach. China wird definitiv nicht am meisten leiden. Die Herstellung von Masken war nur eine Kostprobe.
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    2. Antwort von Maria Kaiser  (Klarsicht)
      Sie werden sich noch wundern , was diese nimmersatten Kommunisten-Oligarchen mit dem Westen alles anstellen werden.
      Fragen sie mal die Unternehmer die wieder aus China die Flucht angetreten haben, weil ihnen in der Nacht alles geklaut wurde was nicht einbetoniert war. Willkür ohne Ende, kein Rechtsstaat, die Seidenstrasse eine Okupations-Strasse und kein Vorteil für den Westen, Firmenaufkäufe, Rohstoffausbeute in Afrika und And. Verfluchtes mehr. Es ist höchste Zeit diese Umtriebe zu stoppen !
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    3. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Ich schliesse mich Frau Fitzi und Frau Kaiser an. China könnte sehr wohl zum CoronaProfitStaat Nummer 1 werden. Schon vergessen, dass diese Reich der Mitte eines der ältesten ist, dass es es heute gibt?
      Jeder Staat tut gut daran bezüglich Produktion sich zu Relokaliseren und darauf zu fokussieren, was wirklich gebraucht wird. Denn dann kann sich manche Firma teuere Werbungen für Dinge, die niemand braucht sparen. Relokalisieren wo's geht und wo's notwendig selbstbestimmt global vernetzen.
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Hoffentlich auch, im Wissen, dass es die ganze Weltgemeinschaft in Mitleidenschaft ziehen wird und vor allem wie immer die Frauen am Härtesten treffen wird. Dennoch so wie's war, war's tödlich.

    Wer sich ein gutes Bild machen will, was wirtschaftlich auf die Weltgemeinschaft zukommt, kann dies ( leider auf Englisch) mit dem letzten Video-Beitrag von David Harvey vom 2.4.2020 machen. Da macht er sich über "Compensatory Consumerism" gedanken. Klar und präzise halt à la Harvey.....
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