Die Kräfteverhältnisse
Vor vier Jahren stiess Portugal an der WM in Katar, auch nach einem klaren Sieg gegen die Schweiz, bis in den Viertelfinal vor. Dort war dann überraschend gegen Marokko Schluss. In diesem Jahr sind die Portugiesen wieder im Favoritenkreis. Im Aufgebot des Europameisters von 2016 steht natürlich auch Cristiano Ronaldo.
Für den mittlerweile 41-jährigen Superstar wird es die letzte Möglichkeit sein, als aktiver Spieler doch noch Weltmeister zu werden. In Nordamerika wird er bereits seine sechste WM bestreiten. Als Bestergebnis hat er einen 4. Platz von 2006 vorzuweisen.
Neben Portugal geht Kolumbien mit guten Aussichten in die Gruppe. Die Südamerikaner bestritten die harte Qualifikation sehr souverän und lösten das Endrunden-Ticket schon früh. 2024 war das Team zudem im Final der Copa America, wo es Argentinien erst nach Verlängerung unterlag.
Hinter den beiden Top-Teams der Gruppe, die den 1. Rang unter sich ausmachen dürften, lauern zwei überraschende Teilnehmer. Die Demokratische Republik Kongo zeigt sich erstmals seit 1974 wieder auf der WM-Bühne. Die «Leoparden» schafften erst im März nach einem dramatischen Sieg im WM-Playoff gegen Jamaika – einem 1:0 nach Verlängerung – den Sprung an die Endrunde.
Gar zum allerersten Mal an einer WM ist Usbekistan. Die Nummer 50 der Fifa-Weltrangliste profitierte auch von der Aufstockung des Turniers, liess in der Qualifikation aber immerhin Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate hinter sich.
Die Partien
- Mittwoch, 17.6. – 19:00 Uhr: Portugal – DR Kongo (Houston)
- Donnerstag, 18.6. – 04:00 Uhr: Usbekistan – Kolumbien (Mexico City)
- Dienstag, 23.6. – 19:00 Uhr: Portugal – Usbekistan (Houston)
- Mittwoch, 24.6. – 04:00 Uhr: Kolumbien – DR Kongo (Guadalajara)
- Sonntag, 28.6. – 01:30 Uhr: Kolumbien – Portugal (Miami)
- Sonntag, 28.6. – 01:30 Uhr: DR Kongo – Usbekistan (Atlanta)
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Bild 1 von 8. Cristiano Ronaldo (41/Portugal/Al-Nassr). Der 41-Jährige hat bestätigt, dass das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko seine letzte WM sein wird. Zum 6. Mal nimmt der Ausnahmekönner an einer Weltmeisterschaft teil. Noch immer gehört er in Portugals Nationalteam zu den Stammkräften. In seinem beeindruckenden Palmarès fehlt einzig noch der WM-Titel. Bildquelle: IMAGO / Diogo Sautchuk.
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Bild 2 von 8. Diogo Costa (26/Portugal/FC Porto). Der portugiesische Nationalgoalie hat Schweizer Wurzeln. Costa wurde in Rothrist geboren, zog dann mit 7 Jahren mit seiner Mutter nach Portugal. Dort entwickelte er sich zum Torwart von Weltformat. Bildquelle: IMAGO / Vitalii Kliuiev.
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Bild 3 von 8. Luis Diaz (29/Kolumbien/Bayern München). Sein Wechsel von Liverpool zu Bayern im vergangenen Sommer hat sich voll ausbezahlt. Der Flügelstürmer zeigte eine starke Saison und gewann mit den Münchnern das Double, in der Champions League war im Halbfinal Schluss. Auch im Nationalteam zeigt er immer wieder sein Können. Bildquelle: IMAGO / ZUMA Press Wire.
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Bild 4 von 8. James Rodriguez (34/Kolumbien/Minnesota United). Der Stern von James Rodriguez ging an der Weltmeisterschaft 2014 so richtig auf. Mit 6 Toren und 2 Assists führte er sein Team nicht nur bis in den Viertelfinal, sondern wurde auch noch Torschützenkönig. In den letzten Jahren wurde es aber ruhiger um ihn. Nach vielen Wechseln spielt er mittlerweile in den USA. Bildquelle: IMAGO / ZUMA Press Wire.
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Bild 5 von 8. Charles Pickel (29/DR Kongo/Espanyol Barcelona). Der Mittelfeldspieler durchlief die Schweizer U-Nationalmannschaften bis zur U20. Seit 2023 läuft er nun für die Demokratische Republik Kongo auf. Der Solothurner hatte in der Schweiz für GC und Basel gespielt, seither hinterliess er in Frankreich, Portugal, Italien und Spanien seine Spuren. Bildquelle: IMAGO / Pascu Mendez.
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Bild 6 von 8. Meschack Elia (28/DR Kongo/Alanyaspor). Ein in der Schweiz sehr bekanntes Gesicht. Der ehemalige YB-Stürmer zeigte lange in der Super League sein Können. In 145 Super-League-Partien für die Berner gelangen ihm 32 Tore und 26 Assists. Nach einer schwierigen Zeit ist er nun in der Türkei angekommen. Bildquelle: IMAGO / DeFodi Images.
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Bild 7 von 8. Fabio Cannavaro (52/Usbekistan). Bei Usbekistan steht eine Fussball-Legende an der Seitenlinie. Cannavaro weiss, wie man Weltmeister wird. 2006 schaffte er dieses Kunststück als Captain mit Italien. Seit 2025 ist er nach einer abenteuerlichen Trainer-Laufbahn Nationalcoach Usbekistans. Bildquelle: IMAGO / Sebastian Frej.
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Bild 8 von 8. Abdukodir Khusanov (22/Usbekistan/Manchester City). Der Innenverteidiger ist der Star seines Landes. Sein Marktwert von 35 Millionen Euro spricht Bände. Der 22-Jährige ist einer von nur drei Spielern im Kader, die ihr Geld in Europa verdienen. Er spielt nicht nur in einer absoluten Top-Liga, sondern bei Manchester City auch bei einem absoluten Top-Klub. Bildquelle: IMAGO / Sebastian Frej.
Die Fortsetzung
Der Sieger der Gruppe K trifft im Sechzehntelfinal auf einen Drittplatzierten aus den Gruppen D, E, I, J oder L. Der Gruppenzweite misst sich mit dem Zweiten der Gruppe L. Kommt der Gruppendritte weiter, geht's gegen den Sieger der Gruppe L.