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Der FCB lanciert sein Meisterschaftspensum gegen Vaduz
Aus sportflash vom 18.09.2020.
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1. Runde der Super League FC Basel: Zwischen Hektik und ruhiger Hand

Rund um den FCB herrschte in den letzten Wochen erneut Unruhe. Umso wichtiger wäre ein erfolgreicher Start in die Meisterschaft.

«Sforza neuer FCB-Trainer», «Kehrtwende bei Van Wolfswinkel», «Verlässt Stocker den FCB?», «Frei verlässt Basels U21» – nein, ruhig war es nicht rund um den FC Basel in der Zwischensaison. Das gibt auch Präsident Bernhard Burgener zu.

Dennoch versuchen die Verantwortlichen, öffentlich Ruhe auszustrahlen: «Ich bin ruhig, habe Freude, eine klare Linie», sagt Trainer Ciriaco Sforza. «Wir sind auf dem richtigen Weg.» Burgener schildert die Vertragsverhandlungen mit Captain Valentin Stocker, der vom FC Luzern umworben worden sein soll, als harmonisch.

Ciriaco Sforza
Legende: Führt er den FCB in ruhige Bahnen? Trainer Ciriaco Sforza mit dem Team beim Testspiel gegen Saarbrücken. Keystone

Offensiv in den Titelkampf

Die Zielvorgabe ist klar: Der FCB will um den Meistertitel mitspielen. Sforza strebt zudem einen frechen und offensiven Stil an. Burgener sagt: «Wir haben Qualität. Jetzt müssen wir Kontinuität hineinbringen. Wir müssen zuhause gegen vermeintlich schwächere Gegner gut aussehen.» Zum Beispiel am Sonntag im Startspiel gegen Aufsteiger Vaduz.

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Sforza: «Man sollte jedes Spiel in die Hand nehmen»
Aus Sport-Clip vom 20.09.2020.
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Grosse Veränderungen im Kader gab es seit dem Abgang von Torhüter Jonas Omlin bislang nicht. Als Backup für die neue Nummer 1, Djordje Nikolic, wurde Ex-GC-Hüter Heinz Lindner geholt, aus Wil brachte Sforza Andrea Padula mit.

Quatsch!
Autor: Bernhard Burgenerüber Vertragsverlängerungen als angebliche Zückerchen für Fans

Zugänge in der Abwehr?

Der Coach deutete weitere Verstärkungswünsche für die Defensive bis zum Transferschluss am 12. Oktober an, will sich aber etwas Zeit nehmen. «Es ist mein Recht, die Mannschaft gut zu analysieren», so der 50-Jährige. «Derzeit ist alles etwas hektisch, und in der Hektik treffe ich keine Entscheidungen.»

Damit sprach Sforza die kurze Vorbereitungszeit an. Nur 10 Trainingstage (mit etlichen Absenzen) und ein einziges Testspiel (1:5 gegen Saarbrücken) hatte er zur Verfügung, um das Team auf den ersten Ernstkampf am Donnerstag in der Europa-League-Qualifikation gegen Osijek vorzubereiten.

Jugendförderung, Fandialog, Finanzen

Wie in der unglücklichen Streller-Wicky-Ära will der FCB einen Akzent auf den Nachwuchs setzen. Bereits gegen Saarbrücken setzte Sforza U21- oder gar U18-Spieler ein. «Wir wollen unseren talentierten Spielern in der 1. Mannschaft eine Chance geben.» Sofort schiebt er aber nach: «Wir müssen eine gute Balance haben.»

Präsident Burgener hat derweil zwei weitere Baustellen:

  • Fandialog: «Am Dienstagabend findet ein weiteres Gespräch mit den Fans statt. Wir gehen offen rein und nehmen die Sorgen auf. Ich bin zuversichtlich.»
  • Zuschauer: «Sie sind eine unserer wichtigsten Einnahmesäulen. Wir haben alleine 19'600 Jahreskarten-Besitzer. Sie haben schon bezahlt. Wir müssen alles dafür tun, damit wir sie auch ins Stadion lassen können. Dazu haben wir ein grosses Schutzkonzept eingereicht. Es eilt.»
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Burgener: «Wir müssen Kontinuität reinbringen»
Aus Sport-Clip vom 19.09.2020.
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SRF zwei, sportflash, 18.9.20, 20:00 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Achermeier  (peterli_1969)
    Basel eifach nur peinlich. 2-2 geh Vaduz isch e trurigi sach.
  • Kommentar von Valentin Wolf  (Valentin Wolf (ZÄMMESTARK))
    Bin wirklich überrascht wie Burgener sich vor den Medien präsentiert! Wenn er das alles umsetzen kann was er vor den Medien erzählt dann bin ich wirklich zuversichtlich für die kommende Saison und den FC Basel!
    Hopp Rotblau!!
  • Kommentar von Jens Stadel  (jena)
    Immer wieder kurios wie ernst Fussball genommen wird. Eigentlich dient er ja zur Unterhaltung. Das Interview wird jedoch geführt als gehe es um einen Truppenabzug aus einem Kriegsgebiet.