Zum Inhalt springen

Header

Video
Die Highlights der «Sports Awards»
Aus Sport-Clip vom 12.12.2021.
abspielen
Inhalt

Alles zu den «Sports Awards» Bencic und Odermatt als Sportlerin und Sportler des Jahres geehrt

An der Gala durften die Tennisspielerin und der Skirennfahrer die prestigeträchtigsten Auszeichnungen entgegennehmen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner in der Übersicht:

  • Sportlerin des Jahres: Tennisspielerin Belinda Bencic
  • Sportler des Jahres: Skirennfahrer Marco Odermatt
  • MVP des Jahres: Fussball-Goalie Yann Sommer
  • Paralympischer Sportler des Jahres: Rollstuhlsportler Marcel Hug
  • Team des Jahres: Fussball-Nationalmannschaft
  • Trainer des Jahres: Rad-Coach Edmund Telser
  • «SRF 3 Best Talent Sport»: Biathletin Amy Baserga

An der Gala der «Sports Awards» 2021 sind auch dieses Jahr zahlreiche Sport-Stars aufmarschiert und haben mit Glamour und Emotionen nicht gegeizt. Die beiden prestigeträchtigsten Auszeichnung zur Sportlerin und zum Sportler des Jahres erhielten Belinda Bencic und Marco Odermatt.

Der Nidwaldner setzte sich beim Publikumsvoting in einem Ski-internen Duell gegen Beat Feuz durch. «Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung», sagte Odermatt, der in drei Disziplinen ganz vorne mitmischt. Und: «Sorry, Beat. Ich hoffe, wir können in Kitzbühel trotzdem noch gemeinsam die Strecke besichtigen.»

Tennis-Olympiasiegerin Bencic liess im Voting die Mountainbike-Olympiasiegerin Jolanda Neff knapp hinter sich. «Ich freue mich riesig, das ist eine riesige Ehre für mich», sagte die Ostschweizerin auf der Bühne nach dem wohlverdienten Applaus.

Sommer mit deutlichem Sieg

Mit deutlichen 58,7 Prozent gewann Yann Sommer die Publikumswahl zum «Most Valuable Player». Der Fussball-Nationalgoalie sagte erstmal nur «Wow». Er fühle sich geehrt und dankte zahlreichen Personen in seinem Umfeld. Allen voran seiner Frau, die er den Tränen nahe zur «Heldin seines Jahres» kürte.

Das MVP-Ergebnis sei aber auch das Ergebnis vom fantastischen Teamwork, so Sommer. Quasi folgerichtig wurde denn auch die Schweizer Fussball-Nati als Team des Jahres ausgezeichnet. Die Mannschaft stiess an der EM bis in den Viertelfinal vor und «konnte die Nation mitreissen», wie Spieler Christian Fassnacht sagte.

Bereits zum sechsten Mal auf die Bühne durfte Marcel Hug. Der Rollstuhlsportler erhielt den Award als Paralympischer Sportler des Jahres zum wiederholten Mal. «Diese Trophäe wird mich immer an diese Saison erinnern, für die ich fast keine Worte finde. Für die beste und härteste Saison meiner Karriere», sagte Hug, der dieses Jahr vier Olympia-Goldmedaillen, drei EM-Goldmedaillen und die Städtemarathons Berlin, London und Boston gewonnen hatte.

Der Trainer des Jahres, Edmund Telser, zeigte sich «überwältigt» von der Auszeichnung. Der Erfolgscoach der Rad- und Mountainbikefahrerinnen, die bei Olympia vier Medaillen geholt hatten, brachte eigenhändig ein Puzzleteil mit auf die Bühne. Mit dem Stück Karton erklärte er, dass es für den sportlichen Erfolg immer zahlreiche verschiedene Teilstücke brauche.

Die Doppel-Juniorenweltmeister im Biathlon, Amy Baserga, wurde als «SRF 3 Best Talent Sport» geehrt und erhielt einen Check über 12'000 Franken. Der Titel verspricht einiges: So gewann die Mountainbikerin Sina Frei, die vor zwei Jahren dieselbe Auszeichnung geholt hatte, in diesem Sommer Olympia-Silber.

SRF eins, «Sports Awards», 12.12.2021, 20:05 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

36 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Ueli Feuz  („Üeu“)
    Marco Odermatt fraglos ein guter Skifahrer; weshalb der aber Sportler des Jahres wurde ist mir ein Rätsel? Ist nicht Olympiasieger, nicht Weltmeister, nicht Weltcupsieger in einer Disziplin geworden in diesem Jahr.
    Andere aber schon wie Beat Feuz - Weltcupsieger in der Abfahrt wie auch Mathias Flücker im MTB Cross Country. Diese Wahlen sind ein Fake und Unsinn.
  • Kommentar von Raphael Ruch  (RR)
    Ich bin ein grosser Sportfan. Allerdings erachte ich aktuell eine solch künstlich geschaffene Bühne für den CH-Sport unter z.T. Missachtung der aktuell geltenden Corona-Massnahmen und -Vorgaben als eher kritisch. Für mich klar unplatziert und zu kontrovers.
  • Kommentar von Kurt Stich  (Otti)
    Beat Feuz war noch nie Sportler des Jahres? What a shame! Mir fehlen die Worte.
    Hat es vielleicht damit zu tun, dass er glücklich mit einer Österreicherin verheiratet ist..:)
    Zugegeben, auch ich bin ein grosser Fan von Odi,befürchte jedoch, dass dieser Ausnahmekönner total verheizt wird.