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Andy Jassy wird neuer Amazon-Chef
Aus Rendez-vous vom 03.02.2021.
abspielen. Laufzeit 02:43 Minuten.
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Rücktritt von Jeff Bezos Andy Jassy: Das ist der neue Chef von Amazon

Nach dem Rücktritt von Jeff Bezos als CEO von Amazon wird Andy Jassy das Unternehmen leiten. Wer ist der Mann?

Andy Jassy ist ein enger Vertrauter von Amazon-Gründer Jeff Bezos und der Mann, der bei Amazon die Kassen klingeln lässt. Er verantwortet das hochprofitable Cloud-Geschäft «Amazon Web Services» (AWS).

Jassy, der seit über 20 Jahren bei Amazon arbeitet, hat dieses Geschäft für den Tech-Giganten aufgebaut. Was einmal als Nebending zum Amazon-Onlineshop startete, ist heute der weltweit grösste Anbieter von solchen Cloud-Dienstleistungen. AWS stellt in diesem Geschäft Konkurrenten wie Microsoft, Google oder Oracle in den Schatten.

Das Mega-Datencenter Amazon

Firmen, Universitäten oder Behörden speichern und verwalten ihre Daten und Informationen in den Datencenter von Amazon. So streamt Netflix seine Serien von Amazon-Servern, der Mode-Onlinehändler Zalando steuert seinen Shop über diese Datencenter oder auch Ferienwohnungsvermittler Airbnb basiert auf der Cloud von AWS.

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Der Amazon-Chef hat genug
Aus Tagesschau vom 03.02.2021.
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In den letzten Jahren hat sich die Amazon Cloud auch in der Schweiz etabliert. Die Migros, die SBB oder die Post sind Kunden. Inzwischen plant Amazon auch eigene Datencenter in der Schweiz.

Logischer Nachfolger für Bezos

Zwar ist die Amazon-Cloud dem breiten Publikum weniger bekannt als die Amazon-Einkaufs-Plattform. Aber AWS ist der Geldesel des Techkonzerns.

Dass der Kopf hinter dem erfolgreichsten Geschäftszweig nun die Leitung des gesamten Konzerns übernimmt, kommt zwar überraschend, ist nach dem Abgang von Amazon-Gründer Bezos aber nichts als logisch.

Der 53-jährige Andy Jassy wird sich als Chef des Konzerns nun viel mehr auch um den Online-Shop bei Amazon kümmern müssen. Zwangsläufig und unfreiwillig.

Probleme mit den Behörden

Denn sowohl in den USA als auch in Europa beschäftigen sich verschiedene Behörden mit der vermeintlichen Marktmacht von Amazon – monopolistisches Verhalten so lautet ein Vorwurf.

Die Untersuchungen der Behörden und die Aufmerksamkeit der Politik könnten zu einer grundlegenden Restrukturierung des ganzen Amazon-Konzerns führen. Etwas, mit dem sich Gründer Bazos nicht mehr beschäftigen will. Wegbegleiter Jassy muss sich diesen schwierigen Themen nun ab Sommer annehmen.

Rendez-vous, 03.02.2021, 12.30 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Im Bann der Amazonisierung. Mode, Elektronik, Baumarktartikel: Onlineshopping ist in fast allen Branchen angekommen. Deutsche und Schweizer Händler müssen den Kampf gegen Amazon aufnehmen. Sonst wird es viele von ihnen bald nicht mehr geben.Über Amazon etwa werden massenweise Produkte angeboten, die europäische Vorschriften verletzen.Die Macht von Amazon wächst von Jahr zu Jahr, insbesondere in Coronazeiten hat der Onlineriese profitiert. Immer mehr Läden werden von den Innenstädten verschwinden
  • Kommentar von Samuel Müller  (Samuel Müller)
    Warum lassen sich Migros, Post und SBB auf diese Abhängikeit ein? Es gibt auch in der Schweiz gute einheimische Anbieter? Ist Amazon am billigsten?
    1. Antwort von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
      Es geht nicht um billig. Es geht darum das die angebotener Technik einwandfrei und sicher funktioniert. Und leider muss ich sagen, wenn ich an die Schweizer Branche denken, kommt mir das Wort kompliziert im Sinn. Oder unzuverlässig. Allein schon wenn man an z.B. die Swisscom Pannen denkt in die letzte Jahren.
  • Kommentar von Samuel Müller  (Samuel Müller)
    Warum lassen sich Migros, Post und SBB auf diese Abhängikeit ein? Es gibt auch in der Schweiz gute einheimische Anbieter? Ist Amazon am billigsten?