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Jahresrückblick (1/4) von Fränzi Haller mit Schwerpunkt «Dorfplatz Mürren»
abspielen. Laufzeit 09:27 Minuten.
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Jahresrückblick SRF Musikwelle 2020 – trotz allem ein Jahr voller Leben

Das Jahr 2020 geht in die Geschichte ein. Im Januar hätte wohl kaum jemand geahnt, was alles auf uns zu kommt. Aber auch in diesem verrückten, anstrengenden und teils traurigen Jahr gab es schöne Erlebnisse. Auch für die SRF Musikwelle. Darauf blicken wir zurück.

Der erste musikalische Höhepunkt vom Jahr ist auf der SRF Musikwelle jeweils im Januar das Bündner Ländlerkapellentreffen. Im ausverkauften Forum im Ried sorgen 15 Formationen für eine hervorragende Stimmung und beste Unterhaltung.

Willkommen in Mürren!

Bereits im Februar folgt der zweite Höhepunkt. Kurz bevor das neue Corona-Virus unser aller Leben auf den Kopf stellt, erlebt das SRF Musikwelle-Team eine spannende und erlebnisreiche Zeit im Berner Oberland. Für den Winter-«Dorfplatz» reisen wir nach Mürren.

Wir berichten über die herausfordernde Logistik im verkehrsfreien 400-Seelen-Dorf, treffen Touristen auf dem Schilthorn und lassen Einheimische von ihrem Alltag erzählen.

Wir lernen den Stuntman kennen aus dem Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät», der bei der rasanten Verfolgungsjagd hinunter vom Schilthorn Agent 007 dicht auf den Fersen war.

Dies nur ein paar Beispiele von vielen weiteren Begegnungen und Erlebnissen. Den krönenden Abschluss dieser tollen «Dorfplatz»-Woche feiern wir schiesslich mit der Livesendung «Zoogä-n-am Bogä» aus dem Hotel Palace. Niemand ahnt, dass es die letzte Livesendung in diesem Jahr bleiben sollte.

Stillstand im Frühling

Freitag, der 13. März: Die Lage aufgrund der Corona-Pandemie spitzt sich zu. Der Bundesrat trifft einschneidende Massnahmen. Wenige Tage später ruft er die «ausserordentliche Lage» aus und verordnet einen Shutdown.

Bleiben Sie zu Hause!

Schulen, Läden und Restaurants schliessen, der öffentliche Verkehr wird heruntergefahren und der Appell «Bleiben Sie zu Hause» weckt mulmige Gefühle.

«Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen» lautet das Mantra von Gesundheitsminister Alain Berset. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga appelliert an unsere Solidarität: «Wir müssen diesen Weg gemeinsam gehen».

Solidarität und Einsamkeit

Die Worte zeigen Wirkung. Die Solidarität zwischen Jung und Alt entwickelt sich besonders im Frühling zu einem berührenden Nebeneffekt der Pandemie. Davon erzählen auch SRF Musikwelle-Hörerinnen und -Hörer im Programm.

Zu Hause bleiben, Kontakte meiden, Besuchsverbot in Altersheimen: Für viele ältere Menschen war und ist das besonders hart. Auch davon erzählen sie in unseren Sendungen.

Gleichzeitig drücken sie ihre Dankbarkeit aus, dass Geschäftsleitung und Personal sich so gut um sie kümmern. Besonderen Respekt verdient das Pesonal im Gesundheitswesen, das im Frühling wie auch jetzt wieder Unglaubliches leistet.

Neue Wege im Sommer

«Diesen Sommer einmal anders», lautet unser Motto im Juli und August. Ferienpläne werden gestrichen und durch alternative Aktivitäten ersetzt. Sieben Porträts bestätigen die Redewendung «Warum denn in die Ferne schweifen, sieh' das Gute liegt so nah».

Ruedi Kern legt zu Fuss die Strecke von seinem Wohnort in Winterthur zu seinem zweiten Wohnsitz in Klosters zurück. Andrea Bielser aus Sumiswald verwirklicht ihren Traum vom eigenen «Strick»-Lädeli.

Das Ehepaar Erika und Marcel Wittwer reist statt mit dem Wohnmobil durch Skandinavien mit dem E-Bike durch die Schweiz. Country-Fan Albi Specker muss zwar auf seine Nashville-Reise verzichten, dafür musiziert er virtuell mit Profis aus den USA.

Ruth Düsel entdeckt die Liebe zum Malen neu, Markus Suter findet Zeit eine Initiave zu lancieren und Christine Schneider trainiert noch intensiver mit ihrem Hund.

Den Alpsommer feiern

Auch die SRF Musikwelle muss umplanen. Die grösste Party vom Jahr kann nicht wie gewünscht im Festzelt auf dem Urnerboden stattfinden. Auf das traditionelle Älpler-Wunschkonzert muss das Publikum trotzdem nicht verzichten. Die Musikwünsche und Grüsse werden einfach vom Radiostudio aus von Alp zu Alp geschickt.

Wie geplant stattfinden kann dafür die Alpsommer-Woche im August. Mit der 24-jährigen Daniela Weber lernen wir die einzige Frau unter den Produzenten von Le Gruyère AOP kennen. Mit Grosstierärztin Mirjam Scherrer sind wir auf der Alp unterwegs, wo sie sich liebevoll um die Tiere kümmert.

Die kämpferischen Eringer Kühe lernen wir als sensible Wesen kennen und mit der Alp de Lagh im Val Cama einen Kraftort.

Auch der traditionelle Alpsegen begleitet uns durch den Alpsommer. Einzig das Geheimnis des Alppenzeller Käses können auch wir leider nicht lüften.

Der musikalische Herbst und Winter

Das letzte Viertel des Jahres wird mit viel Schweizer Musik eingeläutet. Auf SRF Musikwelle gibt es Livemusik zu geniessen.

Am Schweizer Musiktag verwöhnen vier Formationen mit ihrer vielseitigen und abwechslungsreichen Musik sowohl das Team vor Ort als auch das Radiopublikum zu Hause.

Im November zeigt sich der Folklorenachwuchs von seiner kreativen Seite. Als Ersatz für den abgesagten «Folklorenachwuchs»-Wettbewerb schnappen sich die jungen Volksmusiktalente zu Hause ihre Instrumente und schicken uns von ihren Auftritten in den eigenen vier Wänden ein Video oder eine Tonaufnahme. Die Aufnahmen zeigen, mit wie viel Freude und Begeisterung dabei musiziert und gesungen wurde.

Mit dem Jahresmotto «Zäme stah» klingt 2020 aus

Gegen Ende des Jahres heisst es noch einmal «Zäme stah» für die Schweizer Kulturschaffenden. In einer Zeit ohne Auftritte schenkt Ihnen Schweizer Radio und Fernsehen SRF eine Bühne. Aufgezeichnet werden rund 50 Konzerte zu je 15 Minuten mit Musikerinnen und Musikern aus den Sparten Pop, Rock, Hip-Hop, Volksmusik, Klassik oder Jazz. Die kurzen Konzerte zeigen, wie lebendig, vielseitig und wichtig Musik ist – gerade jetzt.

9 x 15 Minuten Schweizer Volksmusik

Im Bereich Volksmusik und volkstümlicher Schlager nutzen sieben Formationen, eine Jodlerin und eine Sängerin die 15-Minuten-Bühne im Studio: Quartett Waschächt, Trio Pius Baumgartner, Schwyzerürgeli-Quartett UrWurzu, Appenzeller Echo, Ambäck, Linda Fäh, Trio Örgeliwirbel, Arlette Wismer und The Fränzli Görls.

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