Streunender Hund am Ferienstrand

Du liegst gemütlich im Sand, geniesst die Ferien und plötzlich kommt ein herrenloses Hündchen daher gelaufen. Am liebsten würdest du es gleich mit nach Hause nehmen. Genau das passiert «Zambo»-Mitglied «ivy».

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Manou und ihr Hund Pirla

2:33 min, vom 30.6.2017

Helen Sandmeier vom Schweizer Tierschutz versteht gut, dass du einem herrenlosen Hund gerne helfen würdest. Trotzdem rät die Expertin davon ab, ein Tier in die Schweiz mitzunehmen.

Damit es gelingt, einen Strassenhund in ein angenehmenes Haustier zu verwandeln, brauchst du viel Engagement und Zeit. Hunde, welche keinen Besitzer hatten, sind oft nicht gut erzogen. Es passiert daher immer wieder, dass Leute einen Hund aus dem Ausland mitnehmen, ihn nachher aber doch im Tierheim abgeben, weil sie nicht mit ihm zurecht kommen. Auch Pirla verhielt sich am Anfang Menschen gegenüber komisch. «Zambo»-Mitglied «ivy» (Manou) hat aber viel Zeit investiert und Pirla erzogen.

Das Gesetz sagt:

  • Heimtierausweis: Damit ein Hund über die Grenze gebracht werden darf, braucht er, wie wir Menschen auch, eine Art Pass. Darin kann ein Tierarzt genau beschreiben, wie oft ein Tier z.B geimpft wurde, woher es stammt und wer der Halter ist.
  • Impfungen: Damit ein Hund nicht mit einer Krankheit wie Tollwut in die Schweiz kommt, muss er gegen diese geimpft sein. Bis eine solche Impfung wirkt, kann es bis zu drei Wochen dauern.
  • Mikrochip: Damit der Zoll erkennen kann, um welches Tier es sich genau handelt, braucht es ein Erkennungsmerkmal. Meist sind das kleine Mikrochips.