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Überragender Erfolg im 2022 Das Schweizer Erbe von Peking: 15 Medaillen, davon 7 in Gold

Bei den letzten Olympischen Winterspielen ist ein regelrechter Medaillenregen über die Schweizer Delegation eingeprasselt. Wir erinnern und ordnen ein.

Kurz vor dem Startschuss zu den 25. Winterspielen Milano Cortina 2026 (6. bis 22. Februar) drehen wir das Rad der Zeit um 4 Jahre zurück. Denn die Schweizer Ausbeute an Olympiamedaillen beim Corona-Anlass von 2022 in Peking war üppig und einzigartig:

Gold Beat Feuz Ski Alpin – Abfahrt
Gold Michelle Gisin Ski Alpin – Kombination
Gold Lara Gut-Behrami Ski Alpin – Super-G
Gold Marco Odermatt Ski Alpin – Riesenslalom
Gold Corinne Suter Ski Alpin – Abfahrt
Gold Mathilde Gremaud Ski Freestyle – Slopestyle
Gold Ryan Regez Skicross
Silber Alex Fiva Skicross
Silber Wendy Holdener Ski Alpin – Kombination
Bronze Michelle Gisin Ski Alpin – Super-G
Bronze Lara Gut-Behrami Ski Alpin – Riesenslalom
Bronze Wendy Holdener Ski Alpin – Slalom
Bronze Mathilde Gremaud Ski Freestyle – Big Air
Bronze Jan Scherrer Snowboard – Halfpipe
Bronze* Fanny Smith Skicross

Nicht die Quantität, aber die Qualität macht's aus

Mit 15 Medaillen – 7 x Gold, 2 x Silber und 6 x Bronze – sind die Winterspiele in der chinesischen Metropole für die Schweiz als die erfolgreichsten in die Geschichte eingegangen. Zwar warfen Pyeongchang 2018 sowie Calgary 1988 das exakt gleiche Total an Podestplätzen ab, dabei gab es hierzulande aber «nur» je 5 Olympiasiege zu bejubeln. Vormals 7-mal Olympiagold hatte die Schweiz 2014 an den Spielen in Sotschi auf dem Konto – bei einem Total von 11 Medaillen.

Beim Blick in die Statistik gilt es zu relativieren, dass die Erfolgschancen zuletzt stets gestiegen sind. Bei den vergangenen 3 Winterspielen figurierten 109 bzw. 102 und 98 Entscheidungen im Programm. Calgary dagegen vor mittlerweile 38 Jahren hatte noch mit 46 Wettbewerben auskommen müssen.

Sende-Hinweis

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Donnerstag, 22:00 Uhr auf SRF zwei:

Die Olympischen Winterspiele Beijing 2022 waren anders – und für die Schweiz sehr erfolgreich. 15 Medaillen, mitreissende Entscheidungen und Bilder, die bleiben. Ein Rückblick auf die Erfolge der Schweizer Athletinnen und Athleten und auf die eindrücklichsten Bilder dieser aussergewöhnlichen Spiele.

Fehlanzeige bei der Vielfalt

Auffällig ist, dass hinter der Bilanz 2022 – so überragend sie auch ist – einzig und allein der Verband Swiss-Ski steht. Von den 11 verschiedenen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern stammen deren 10 aus dem Skirennsport (Alpin oder Freestyle).

Jubelnde Gruppe in Winterkleidung mit Schweizer Fahne.
Legende: Ein Hoch auf die Skiasse Lara Gut-Behrami (links) und Michelle Gisin räumten mit je 2 Medaillen bei den letzten Winterspielen im grossen Stil ab – und fehlen 4 Jahre später verletzt. KEYSTONE/Jean-Christophe Bott

Jan Scherrer bildete als Snowboarder in der Halfpipe die grosse Ausnahme. Andere Sportarten konnten sich im Olympia-Schaufenster nicht hervortun.

Die Nummer 8 unter allen Nationen

Im internationalen Vergleich belegte die Schweiz zuletzt in Peking Platz 8 im Medaillenspiegel. Spitzenreiter war zum 2. Mal in Folge Norwegen mit 37 Medaillen. Die 16 Gold-Exemplare der Skandinavier (nebst 8-mal Silber und 13-mal Bronze) bedeuten Rekord für Winterspiele. 

Insgesamt 29 Nationen schafften es, sich im Medaillenspiegel zu verewigen.

Olympia-Service

SRF zwei, Sportpanorama, 25.01.2026 & 01.02.2026 18:00 Uhr ; 

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