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Grosse Reden «Lasst Europa entstehen!»: Churchills flammender Appell

Als der Brexit in weiter Ferne lag: 1946 skizzierte Winston Churchill in Zürich die Idee eines «Vereinten Europas».

In Brexit-Zeiten vergisst man oft, dass die Idee eines «Vereinten Europas» von einem Briten mitentwickelt wurde: Winston Churchill. Er skizzierte diese Vision in einer berühmten Rede am 19. September 1946 an der Universität Zürich, wenige Wochen nach seinem Scheitern bei den britischen Unterhauswahlen.

Der ehemalige Premierminister erinnerte die Europäer daran, dass sich – auch wenn die Waffen nun schwiegen – die Gräuel der Vergangenheit jederzeit wiederholen könnten.

Ein älterer Herr steht an einem Rednerpult und blickt ins Publikum.
Legende: Mann mit Vision: Winston Churchill am 21. September 1946 an der Universität Zürich. Keystone

Die grossen Reden

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Was sind die grossen Reden unserer Zeit und was lösen sie heute in uns aus? Die Reihe «Die grossen Reden / , Link öffnet in einem neuen FensterLes Grands Discours, Link öffnet in einem neuen Fenster», Link öffnet in einem neuen Fenster geht dieser Frage in neun Folgen nach.

Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit Arte, Link öffnet in einem neuen Fenster.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst von Allmen  (MEVA)
    Die Idee war gut aber das Resultat ist ein überdimensionaler Beamten Apparat der Milliarden kostet.
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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    We must build a kind of United States of Europe, - gemeint hat er also eine Art von und dachte da vor allem an Deutschland / Frankreich. Unklarer bleibt er mit der Rolle der Briten.
    Hier erwähnt er vergleichend "We British have our own Commonwealth of Nations", und das hat nichts mit der Idee von EU-Europa zu tun. - Für Großbritannien, dürfte er aber eine ganz andere Rolle vorgesehen haben. Hier äusserte er sich eben auch, aber nicht im EU-Sinne.
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    1. Antwort von alfred maurer  (zeitgeist)
      "Dieser edle Kontinent, der in seiner Gesamtheit die schönsten und kultiviertesten Regionen der Erde umfasst und ein gemäßigtes und ausgeglichenes Klima genießt, ist die Heimat aller großen Muttervölker der westlichen Welt. Er ist die Quelle des christlichen Glaubens und der christlichen Ethik." Ob Churchill England dabei nicht mit eingeschlossen hatte? -
  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Es ist schlimm dass Rosa Luxemburg in dieser Liste fehlt. Ja sie war Sozialistin und somit nicht Gewinnerin der Geschichte, aber ihr Einfluss auf die Sozialdemokratie in Europa war sicher wichtiger als Martin Luther King, der eigentlich nur für die USA relevant war. Die Rassentrennung gab es in Europa so gar nicht. Und wenn schon global, wo wären dann Gandhi, Mandela, Deng Xiaoping?
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