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Gesundheitspolitiker fordern mehr Tests
Aus News-Clip vom 17.03.2020.
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Aktuelles zum Coronavirus Druck für mehr Tests steigt

  • Der Bundesrat hat die «ausserordentliche Lage» erklärt: Ab heute gelten verschärfte Massnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.
  • Non-Food-Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden bis am 19. April 2020 geschlossen. Auch Schulen sind bis dann geschlossen.
  • Ausgenommen sind unter anderem Lebensmittelläden und die Gesundheitseinrichtungen.
  • Gesundheitspolitiker fordern nun mehr Tests.
  • Die EU-Staaten haben sich auf ein Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger verständigt. Die Schweiz ist davon ausgenommen.
  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen räumt ein, dass die Politik das Coronavirus am Anfang unterschätzt hat.
  • Bisher liegen 2269 positive bestätigte Tests vor. 19 Personen sind bislang an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben.
  • Die WHO hat die Verbreitung des neuartigen Coronavirus als Pandemie eingestuft. Unsere Grafiken zeigen die weltweite Entwicklung der Fallzahlen.

Informationen:

Die Verhaltensanweisung der Behörden

«Empfehlung des Bundesrates: Bleiben Sie zu Hause, insbesondere wenn Sie alt oder krank sind. Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause aus arbeiten; es sei denn, Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen; es sei denn, Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen. Der Bundesrat und die Schweiz zählen auf Sie!»

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:58

    Hiermit schliessen wir diesen Liveticker, halten Sie aber selbstverständlich weiter auf dem Laufenden zur aktuellen Coronavirus-Situation. Die neuesten Informationen finden Sie nun hier:

  • 5:01

    EU-Kommissionspräsidentin: «Wir haben das Virus am Anfang unterschätzt»

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat eingeräumt, dass das Coronavirus von der Politik unterschätzt worden ist. «Ich glaube, wir alle, die wir nicht die Experten sind, haben am Anfang das Coronavirus unterschätzt», sagte sie in einer Online-Sendung der «Bild»-Zeitung. Inzwischen zeige sich, dass das Virus noch lange beschäftigen werde. «All diese Massnahmen, die sich für unsere Ohren noch vor vierzehn Tagen oder drei Wochen drastisch, drakonisch angehört haben – wir haben verstanden, dass das jetzt sein muss», so von der Leyen. Und weiter: «Das ist sehr schwer, aber ich glaube, die Bevölkerung macht da gut mit.» Sie verteidigte zugleich den EU-Einreisestopp mit den Worten: «Es zeigt das Ausmass der Krise. Wir wissen, dass im Augenblick das Zentrum der Krise in Europa liegt.»

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: «Wir haben verstanden, dass das jetzt sein muss.»
    Legende: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: «Wir haben verstanden, dass das jetzt sein muss.» Keystone/Archiv
  • 2:32

    Corona – wird der Ernstfall die Gesellschaft verändern?

    Das Coronavirus setzt auch die Schweiz einem Stresstest aus und dabei vor allem das Gesundheitswesen. Der «Club» stellte unter anderem die Frage, ob die Krise die Gesellschaft verändern werde. «Auf jeden Fall», zeigte sich der Epidemiologe Christian Althaus überzeugt und verwies auf die vielen Initiativen und die Kreativität. Nach einer heftigen Phase, wo alle durch müssten, werde man viel Positives daraus ziehen können. Die Menschen merkten jetzt, um was es eigentlich gehe. «Ich möchte nie mehr lesen, dass das Triemli-Spital zu viel Betten hat», betonte Althaus. Der Infektiologe Huldrych Günthard ist skeptischer: «Sobald es vorbei ist, wird wieder der Profit unser Leben regieren und auch das Gesundheitswesen. Viele, die jetzt nach etwas rufen, haben uns vorher runtergefahren.» Der Schriftsteller Franz Hohler schätzt, dass es alle näher zueinander bringt. Die Schwierigkeit sei jetzt, sich nicht in eine Angststimmung katapultieren zu lassen, sondern ein bisschen gelassener zu werden.

    Video
    Im «Club»: Corona – Der Ernstfall
    Aus Club vom 17.03.2020.
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  • 23:21

    «Kassensturz» zu Homeoffice

    Um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden, schicken immer mehr Firmen ihre Belegschaft ins Homeoffice. «Kassensturz» zeigt die Fallen beim Arbeiten zu Hause.

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    Die Fallen beim Homeoffice
    Aus Kassensturz vom 17.03.2020.
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  • 23:04

    Notstand auch in Luxemburg

    Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel den nationalen Notstand ausgerufen. «Das ist ein aussergewöhnliches Instrument, aber es ist nötig, um die Krise schnellstmöglich in den Griff zu bekommen», sagte Bettel vor dem Abgeordnetenhaus in Luxemburg.

  • 22:46

    Hamster-Käufe verbreitet

    Obwohl der Bund immer wieder versichert, die Versorgung sei sichergestellt, decken sich nach wie vor viele mit Notvorräten ein. Auch in der Schweiz. Denn das Coronavirus verunsichert, weckt Ängste. Psychoanalytiker Markus Fäh weiss, was die Leute beschäftigt.

    Video
    Einkaufen zu Coronazeiten
    Aus News-Clip vom 17.03.2020.
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  • 22:25

    Druck für mehr Tests steigt

    Mehr Tests würde die Ausbreitung des Virus verlangsamen, sagen Fachleute. Sie sind der Meinung, dass bislang in der Schweiz zu wenig getestet wird. Auch Gesundheitspolitiker fordern nun mehr Tests.

    Video
    Mehr Tests gefordert
    Aus News-Clip vom 17.03.2020.
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  • 22:05

    Seco-Hotline für Unternehmen

    Viele Betriebe sind nach der verordneten Schliessung in ihrer Existenz gefährdet. Der Bund sucht nach Lösungen, das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat eine Hotline für Unternehmen eingerichtet. Hier die wichtigsten Antworten zur Kurzarbeit:

  • 21:52

    Der Alltag und das Coronavirus

    Draussen das schönste Frühlingswetter – doch darf man sich noch auf eine Wiese legen oder am See sitzen. Oder soll man wirklich in den eigenen vier Wänden bleiben? Hier einige Antworten auf diese Fragen:

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    Wenn der Frühling nach draussen lockt
    Aus Tagesschau vom 17.03.2020.
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  • 21:46

    Arbeiten auf dem Bau in Zeiten des Coronavirus

    Viele Menschen verlassen ihre Wohnungen nach wie vor jeden Morgen, weil sie arbeiten müssen. Auf dem Bau zum Beispiel. Grundsätzlich ist die Arbeit auf dem Bau nicht verboten, aber jede Baustelle ist anders. Das bedeutet: Der Einzelfall muss angeschaut werden. Und wo die Hygienevorschriften nicht eingehalten werden können, muss mit dem Bauherrn eine Lösung gesucht, die Arbeit zum Beispiel auf später verlegt werden.

    Audio
    Coronavirus und die Baustellen
    03:09 min, aus Echo der Zeit vom 17.03.2020.
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  • 21:37

    Sommermärchen-Prozess bis 20. April ausgesetzt

    Angesichts des grassierenden Coronavirus hat das Bundesstrafgericht den sogenannten Sommermärchen-Prozess ausgesetzt. Das Verfahren gegen einen Schweizer und drei deutsche ehemalige Fussballfunktionäre um dubiose deutsche Millionenzahlungen im Zusammenhang mit der Fussball-WM 2006 werde bis mindestens 20. April vertagt, teilte das Gericht in Bellinzona mit. Dass überhaupt noch ein Urteil ergeht, wird damit immer unwahrscheinlicher. Das Delikt verjährt am 27. April.

  • 21:35

    Die arbeitsrechtliche Situation rund um das Coronavirus

    Im «Kassensturz»-Chat schaffen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Arbeitsrecht Klarheit. Hier finden Sie das Chatprotokoll.

  • 21:24

    EU-Gipfel billigt Einreiseverbot

    Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus haben die EU-Staaten ein weitreichendes Einreiseverbot für Bürger der allermeisten Nicht-EU-Staaten vereinbart. Für Bürger aus der Schweiz, Liechtenstein, Grossbritannien, Island und Norwegen gibt es Ausnahmen.

    Mehrere Regierungen hatten in den vergangenen Tagen einseitig Grenzkontrollen oder gar -schliessungen verhängt, was zum Teil kilometerlange Staus und Frust verursachte. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen reagierte mit dem Vorschlag gemeinsamer Leitlinien für Grenzkontrollen, um Schwierigkeiten für Pendler, aber auch für Lastwagen-Fahrer zu mindern.

  • 21:16

    Aufruf von Bundesrat Ignazio Cassis

    Bundesrat Ignazio Cassis ruft alle Schweizer im Ausland auf, sofort in die Schweiz zurückzukehren. «Die Schweizer die als Touristen oder aus Business-Gründen unterwegs sind und in die Schweiz zurückkommen wollen oder müssen, die müssen sich beeilen.» Denn das Corona-Virus bringe die Staaten dazu, die Grenzen zu schliessen.

    Video
    Aufruf von Bundesrat Ignazio Cassis
    Aus News-Clip vom 17.03.2020.
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  • 21:12

    Was darf man noch, was nicht?

    Daniel Koch beantwortet zum Schluss der Sondersendung weitere Fragen zum Lockdown – ob man beispielsweise noch Blut spenden darf. Im Prinzip dürfe man noch, müsse dies aber im Einzelfall mit dem Blutspendedienst absprechen. Mit diesen vermischten Fragen endet die Sondersendung.

    Video
    Was darf man noch? Was nicht?
    Aus News-Clip vom 17.03.2020.
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  • 20:42

    Distanzunterricht ist Thema der Stunde

    Ein weiteres Thema, das die Menschen beschäftigt, ist die Schule. Seit gestern sind die Schulen geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler bleiben schweizweit zu Hause – und lernen etwa mit den Eltern. Distanzunterricht ist das Thema der Stunde. Lehrerinnen und Lehrer stehen vor der Herausforderung, wie sie den Schulstoff allen Kindern und Jugendlichen vermitteln können. Dagmar Rösler, Präsidentin des Lehrerverbands Schweiz, mit ersten Einschätzungen.

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    Wie läuft der Distanzunterricht an?
    Aus News-Clip vom 17.03.2020.
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  • 20:31

    Sport weiterhin möglich – aber nicht in der Gruppe

    Darf man noch Sport machen? «Selbstverständlich darf man noch Sport machen», so Koch. Aber man solle dies allein machen oder mit jemandem, der im gleichen Haushalt wohne. Man solle nun nicht Sportgruppen organisieren, nicht gemeinsam joggen gehen. «Es geht darum, dass man sich weiter bewegt, aber Abstand behält.»

    Auch beim Training mit einem Personaltrainer sei es wichtig, dass Abstand eingehalten werde.

  • 20:21

    Konsequenzen für den Alltag

    Die Zuschauer haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen. In den letzten 24 Stunden gingen fast 3000 Fragen ein. Das erste Thema sind die Konsequenzen für den Alltag. Man sei ständig in Diskussion mit dem Detailhandel, so Daniel Koch, Leiter übertragbare Krankheiten BAG. Die Ladenbesitzer seien angehalten dafür zu sorgen, dass der empfohlene Abstand eingehalten werden kann. Dies sei eine Verpflichtung. Wenn der Bund sehe, dass dies nicht klappt, würden weitere Vorschriften eingeführt.

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    Daniel Koch zum Detailhandel
    Aus News-Clip vom 17.03.2020.
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  • 20:08

    Sondersendung zu Coronavirus

    Sehen Sie jetzt die Sondersendung mit vertieften Einordnungen zum «Corona-Stillstand». Mitverfolgen könne Sie die Sendung hier im Livestream und auf SRF 1.

  • 19:52

    Die solidarische Schweiz

    Die Solidarität in der Schweiz ist während der Corona-Krise riesig. Doch bei aller Hilfsbereitschaft sollten auch die Hygienemassnahmen beachtet werden.

SRF 4 News, 17.03.20; 06.00 Uhr

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317 Kommentare

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  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    Ich zweifle an die Lebensmittelgeschäfte, dass sie offen bleiben. Während viele Home Office machen, toll für die Bürolisten, sind die Verkäuferinnen dem Ganzen ausgesetzt. Es werden schon stimmen laut, dass viele die Symptome erfinden wollen und so 6 Tage sicher fern bleiben. Wenn das alle machen, was dann?
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  • Kommentar von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
    Wir Alten (ich zähle dazu) sollten zu Hause bleiben, damit sich die Jungen, welche keinen Schulunterricht haben, überall im Dorf breitmachen können.....! Das habe ich gestern beobachtet!
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  • Kommentar von Beni Fuchs  (Beni Fuchs)
    Händewaschen, einander nicht gegenseitig anhusten, reicht. Und ältere, kranke Personen, wie all die, welche sich selber zur Risikogruppe zählen, müssten sich halt aus Eigenverantwortung etwas zurückziehen. Mehr braucht es nicht, mehr hilft auch nicht. Wer mit den leichten Symptomen klarkommt, soll sich selber, wioe bei jeder Grippe kurieren: Bettruhe, schwitzen. Ich kapier nicht, was da abgeht.
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